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Fahne des Schwingerverbands zum Festauftakt in Zug eingetroffen (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Fahne des Schwingerverbands zum Festauftakt in Zug eingetroffen (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
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(Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)
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"Es wird ein schönes Fest vor einer Traumkulisse", prophezeite Albert Bachmann, OK-Präsident des Eidgenössischen Schwingfestes 2016, das in Estavayer-le-Lac FR stattfand, am Freitagnachmittag auf dem Zuger Landsgemeindeplatz. Er reiste mit einer Delegation an, um den Zugern die Fahne des Schwingerverbands zu übergeben.

Noch blieb die Sonne an diesem Freitag hinter den Wolken versteckt. Doch die Meteorologen versprechen prächtiges Spätsommerwetter für das Wochenende - so, wie es sich für ein Eidgenössisches Schwingfest gehört.

Es sei ein "wirklich schöner Moment, diesen Fahnen in Empfang zu nehmen", sagte der OK-Präsident des aktuellen Eidgenössischen Schwingfests, Regierungsrat Heinz Tännler. "Wir sind bereit", sagte er, "die Parade kann beginnen."

Er freue sich, wenn am Sonntag ein würdiger Schwingerkönig erkoren werde. "Am liebsten einer, der in Sichtweite lebt", sagte Tännler, drehte sich um, und blickte über den See nach Cham, wo Mitfavorit Pirmin Reichmuth wohnt.

Im Anschluss an den Fahnenempfang ging der Festumzug unter dem Motto "Tradition trifft weltoffenes Zug" los. Über 1100 Zugerinnen und Zuger nahmen mit ihren Vereinen, Zünften und Harmoniemusiken am Umzug teil.

Tausende Zuschauer säumten die Route vom Landsgemeindeplatz bis zur "Schwingergasse" auf dem Festgelände, wie sie laut Fernsehmoderator Nik Hartmann, der in Zug heimisch ist, "sicher die nächsten 150 Jahre" genannt werde.

Und auf diesem Festgelände, das insgesamt 75 Hektar gross ist, herrschte bereits am Freitagnachmittag feuchtfröhliche Stimmung. Meistgesehenes Sujet waren Edelweisshemden in allen möglichen Varianten. Aber auch Frauen und Männer in Tracht und Businessleute, die sich eine verlängerte Mittagspause gönnten, wollten den Auftakt des Schwingfests nicht verpassen. Schliesslich sei das Eidgenössische kein Zustand, wie Hartmann am Fahnenempfang sagte. "Es ist ein Gefühl."

Am Abend startet das Unterhaltungsprogramm auf dem Festgelände. Es gibt Konzerte unter anderem von Nickless, Hecht, Francine Jordi oder Lo & Leduc. Gefeiert wird jeweils bis in die frühen Morgenstunden. Lichterlöschen ist um 3 Uhr.

Ausschlafen steht bei den Schwingfans aber nicht auf dem Programm: Am Samstagmorgen werden die Schwinger um 7.30 Uhr in die Arena marschieren. Anschwingen ist um 8 Uhr. Am Sonntag gehts bereits um 07.45 Uhr los.

Angefeuert werden diese von über 56'000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Schwingarena, die nach Angaben der Organisatoren die grösste temporäre Arena der Welt ist, sich über eine Fläche von fünf Hektaren erstreckt und einen Umfang von 850 Metern hat. Die Innenfläche der Arena ist sechseckig.

Für all diejenigen, die keine Karte ergattern konnten, werden die Kämpfe auf Grossleinwände übertragen. Die Organisatoren rechnen damit, dass rund 350'000 Personen an das Schwingfest kommen werden.

Auf insgesamt sieben Sägemehlringen mit je einem Durchmesser von 14 Metern werden sich 276 Schwinger messen. Die grösste Delegation stellen die Innerschweizer mit 85 "Bösen". Auch sechs Schwinger aus dem Ausland werden erwartet.

Der eigentliche Höhepunkt ist der Schlussgang am Sonntagnachmittag. Dort wird der Schwingerkönig gekürt. Auf ihn wartet der Siegermuni Kolin. Neben dem Schwingen gibt es auch Wettkämpfe im Steinstossen.

Die SBB setzen für das Schwingfest in Zug bis und mit Sonntag über 100 Zusatzzüge ein. An- und Rückreise ist im Eintrittspreis inbegriffen.

(sda)


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