Federer in Verhandlungen über neuen Ausrüstervertrag


Roman Spirig
Sport / 11.06.18 16:36

Roger Federer bestätigte in Stuttgart, dass er aktuell in Verhandlungen bezüglich seines Ausrüstervertrags steht. Einen angeblich kurz bevorstehenden Wechsel zur japanischen Marke Uniqlo bezeichnete er hingegen als "Gerücht". "Kein Gerücht ist, dass mein Vertrag mit Nike im März ausgelaufen ist", sagte er heute.

Federer verhandelt über neuen Ausrüstervertrag  (Foto: KEYSTONE / dpa / Sebastian Gollnow)
Federer verhandelt über neuen Ausrüstervertrag (Foto: KEYSTONE / dpa / Sebastian Gollnow)
(Foto: KEYSTONE / dpa / Sebastian Gollnow)
(Foto: KEYSTONE / dpa / Sebastian Gollnow)
(Foto: KEYSTONE / dpa)
(Foto: KEYSTONE / dpa)

  • Aus dem Central-Programm: Roger Federer spricht über den "Kaltstart", den er nach der ausgelassenen Sandsaison jetzt auf Rasen machen muss.

Der 36-jährige Federer spielte seit frühesten Juniorenjahren in Kleidern und Schuhen des amerikanischen Sportartikel-Giganten und erhielt für die letzten zehn Jahre geschätzt über 120 Millionen Dollar. Nun soll ihm Uniqlo einen Vertrag über fast 40 Millionen Dollar, trotz des absehbaren Rücktritts, für die nächsten zehn Jahre anbieten. "Es laufen Verhandlungen", bestätigte Federer.

Entschieden scheint noch nichts. Obwohl nicht mehr unter Vertrag, trägt Federer in Stuttgart das Nike-Logo auf seinen Kleidern. Ein Wechsel wäre nicht ohne Risiken. Uniqlo stellt keine Schuhe her, so dass sich der Basler diesbezüglich umschauen müsste. Auch das weltberühmte "RF"-Logo könnte er bei einem neuen Ausrüster nicht ohne weiteres mitnehmen. Es ist zu erwarten, dass bis Wimbledon ein Entscheid fällt.

(sda / Central Redaktion)



  • Aus dem Central-Programm: Roger Federer lobt den French-Open-Dauersieger Rafael Nadal. 
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

20 Jahre nach Völkermord: Lebenslange Haft für Ex-Serbenführer Karadzic wegen Völkermords
International

20 Jahre nach Völkermord: Lebenslange Haft für Ex-Serbenführer Karadzic wegen Völkermords

Gut 20 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica ist der politisch Hauptverantwortliche, Ex-Serbenführer Radovan Karadzic, zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das entschieden die Richter des Uno-Tribunals im Berufungsverfahren heute in Den Haag.

21 Athleten in Blutdoping-Skandal verwickelt
Sport

21 Athleten in Blutdoping-Skandal verwickelt

Der Blutdoping-Skandal um einen deutschen Arzt aus Erfurt hat grössere Ausmasse als zunächst bekannt war. Nach aktuellem Stand sind 21 Athleten aus aus fünf Sportarten und acht europäischen Ländern involviert.

Schwimmbad in Altdorf wird für 16 Millionen Franken saniert
Regional

Schwimmbad in Altdorf wird für 16 Millionen Franken saniert

Das Schwimmbad Altdorf soll weitere 35 Jahre fortbestehen. Dazu wird es ab 2020 saniert. Der Urner Regierungsrat hat für die erste Bauetappe ein Budget von 8 Millionen Franken gewährt, die Gesamtsanierung dürfte rund 16 Millionen Franken kosten.

Emmen kann Schulhaus Erlen erweitern
Regional

Emmen kann Schulhaus Erlen erweitern

Die Gemeinde Emmen kann wie geplant das Schulhaus Erlen um einen Trakt erweitern. Wie sie am Mittwoch mitteilte, hat das Bundesgericht eine Beschwerde gegen die Baubewilligung vom November 2017 abgelehnt.