Federer unterstützt Berset: "Müssen das unglaublich seriös nehmen"


News Redaktion
Sport / 21.03.20 07:43

Roger Federer unterstützt Bundesrat Alain Bersets Bestreben, die Bevölkerung im Kampf gegen das Coronavirus zum richtigen Verhalten zu bewegen. "Wir müssen das unglaublich ernst nehmen."

Roger Federer nahm die Challenge von Bundesrat Alain Berset auf und ruft auf Instagram eindrücklich zur Einhaltung der Regeln gegen das Coronavirus auf (FOTO: Keystone/PETER KLAUNZER)
Roger Federer nahm die Challenge von Bundesrat Alain Berset auf und ruft auf Instagram eindrücklich zur Einhaltung der Regeln gegen das Coronavirus auf (FOTO: Keystone/PETER KLAUNZER)

Bundesrat Alain Bersets hatte am Freitag über Instagram eine Social-Media-Challenge im Kampf gegen das Coronavirus lanciert. Wie können Sie helfen, fragte Berset. Was können Sie machen? Sie können es weitersagen. Und zwar mit dem Hashtag #soschützenwiruns. Dies schrieb er an Roger Federer, Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi und den Rapper Stress - mit der Aufforderung, die Challenge ebenfalls an drei Prominente weiterzureichen.

Federer reagierte prompt. In einem Video mit den verschneiten Bündner Bergen im Hintergrund warnte der derzeit verletzte Tennisstar eindringlich: Wir müssen das seriös nehmen, unglaublich seriös. Wir müssen diesen Virus bekämpfen, und es ist momentan wichtiger denn je, dass wir uns alle gegenseitig helfen. Er erinnerte an die wichtigen Verhaltensregeln. Zwei Meter Abstand, keine Hände schütteln. Auch ich bleibe jetzt die ganze Zeit zuhause. Wir wollen nicht am Ende in Quarantäne kommen, so dass wir gar nicht mehr raus können. Deshalb hoffe ich, dass das wirklich alle ernst nehmen.

Dann gab Federer die Challenge an Ski-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Wendy Holdener, NHL-Star Roman Josi und DJ Bobo weiter. Der Nashville-Captain reagierte prompt: Bitte bleibt zuhause. Nur zusammen können wir das Virus bekämpfen, sagte Josi unter anderem und jonglierte mit den Füssen eine WC-Papierrolle.

Wendy Holdener betonte: Auch ich muss zuhause bleiben, es ist wichtig, dass ihr das auch macht. Viele Leute leiden darunter. Ich hoffe, dass ihr das Beste daraus macht, dass ihr die kleinen Dinge schätzt. Gemeinsam schaffen wir das. Zudem dankte die Schwyzerin allen Berufsgruppen, deren Einsatz unerlässlich ist: Ohne euch wären wir aufgeschmissen.

(sda)


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