Festnahme nach Überfällen auf Bank und Post in Trübbach und Sevelen


News Redaktion
Schweiz / 13.01.22 11:08

Bei zwei Überfällen auf eine Raiffeisenbank und eine Postfiliale am Mittwochnachmittag in Trübbach und Sevelen hat ein Mann jeweils mit vorgehaltener Waffe mehrere zehntausend Franken erbeutet. Die St. Galler Kantonspolizei nahm den mutmasslichen Täter fest.

Nach zwei Überfällen kurz hintereinander konnte die St. Galler Polizei nach Hinweisen aus der Bevölkerung den möglichen Täter festnehmen. (Symbolbild) (FOTO: )
Nach zwei Überfällen kurz hintereinander konnte die St. Galler Polizei nach Hinweisen aus der Bevölkerung den möglichen Täter festnehmen. (Symbolbild) (FOTO: )

Ein Mann hatte kurz nach 16 Uhr in der Raiffeisenbank in Trübbach mit vorgehaltener Waffe die Herausgabe von Bargeld verlangt. Ihm seien mehrere tausend Franken ausgehändigt worden, teilte die St. Galler Polizei am Donnerstag mit. Danach sei der Täter geflüchtet.

Der Überfall löste eine gross angelegte Fahndungsaktion aus. Involviert waren der Kriminaltechnische Dienst, Spezialistinnen und Spezialisten der Ermittlungsdienste, die Sicherheitspolizei sowie Diensthunde. Unterstützung gab es auch von der Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein und vom Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).

Dann ging um 17.15 Uhr bei der Notrufzentrale ein zweiter Alarm ein. Auch die Postfiliale in Sevelen war überfallen worden. Dort war es dem Täter ebenfalls gelungen, unter Androhung von Waffengewalt mehrere tausend Franken zu erbeuten und zu fliehen.

Erste Ermittlungsansätze habe es dank eines Hinweises aus der Bevölkerung gegeben, heisst es in der Mitteilung. Die Kantonspolizei nahm kurz vor 18.40 Uhr in einer Nachbargemeinde einen 34-jährigen Schweizer fest. Es konnte dort auch ein grosser Bargeldbetrag und eine Waffe sichergestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet. Unter anderem wird abgeklärt, ob andere Personen an den Raubüberfällen beteiligt waren und ob der Täter für weitere Straftaten verantwortlich ist. Die Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige am Mittwoch möglicherweise auch weitere Geldinstitute aufgesucht haben könnte, ohne dass er zur Tat schritt.

(sda)


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