Flammen in einer Dachwohnung in Baar


Roman Spirig
Regional / 27.11.19 07:33

In einem Mehrfamilienhaus in Baar ist am Dienstagabend ein Feuer ausgebrochen. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital eingeliefert. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr nutzbar.

Flammen in einer Dachwohnung in Baar (Foto: KEYSTONE /  / )
Flammen in einer Dachwohnung in Baar

Bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei waren am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr mehrere Meldungen eingegangen. Danach brannte es in einem Mehrfamilienhaus an der Rigistrasse in der Gemeinde Baar.

Als die Einsatzkräfte beim Brandort eintrafen, stellten sie in der Dachwohnung Feuer und eine starke Rauchentwicklung fest. Die Feuerwehr Baar begann unverzüglich mit den Löscharbeiten und rückte unter Atemschutz ins Gebäudeinnere vor.

Gleichzeitig wurde der Hubretter zur Sicherung in Position gebracht. Dank dem schnellen Einsatz gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen zu verhindern und das Feuer zu löschen.

Die vierköpfige Familie, die sich beim Brandausbruch in der betroffenen Wohnung befand, sowie die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses, konnten sich selbstständig in Sicherheitbringen.

Einer der Bewohner, ein 55-jähriger Mann, versuchte vor Eintreffen der Rettungskräfte, die Flammen zu löschen. Er musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital, das er aber in der Zwischenzeit wieder verlassen konnte. Die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes Zug untersuchten weitere zehn Personen vor Ort.

Durch das Feuer wurde die Dachwohnung stark in Mitleidenschaft gezogen und ist nicht mehr bewohnbar. Die Gemeinde Baar kümmert sich nun um eine Ersatzunterkunft für die Familie. Die restlichen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten nach dem Feuerwehreinsatz wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Brandursache ist noch unklar. Der Kriminaltechnische Dienst der Zuger Polizei ermittelt.

An dem Einsatz waren vierzig Angehörige der Feuerwehr Baar, der Feuerwehrinspektor sowie vier Teams des Rettungsdienstes Zug und mehrere Patrouillen der Zuger Polizei beteiligt.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Remis für Xamax bei Henchoz-Einstand
Sport

Remis für Xamax bei Henchoz-Einstand

Neuchâtel Xamax liefert im ersten Spiel unter Trainer Stéphane Henchoz eine ordentliche Leistung ab. Das 1:1 gegen den FC Zürich ist ein mässiger Lohn. Ein altes Laster ist geblieben.

Russische Journalistin in umstrittenem Verfahren verurteilt
International

Russische Journalistin in umstrittenem Verfahren verurteilt

In einem international kritisierten Strafprozess hat ein russisches Gericht in Pskow die Journalistin Swetlana Prokopjewa zu einer Geldstrafe von 500 000 Rubel (rund 6500 Franken) verurteilt. Das ist mehr als ein durchschnittliches russisches Jahresgehalt.

Gedenktafel für erste Doktorin der Universität Zürich
Schweiz

Gedenktafel für erste Doktorin der Universität Zürich

Die Universität Zürich hat im Hauptgebäude eine Gedenktafel für Nadeschda Suslowa enthüllt. Die Russin hat 1867 als erste Frau an der Universität Zürich die Doktorwürde erlangt.

Erstes Elektro-Flugzeug in der Schweiz zugelassen
Schweiz

Erstes Elektro-Flugzeug in der Schweiz zugelassen

Erstmals hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ein elektrisch angetriebenes Flugzeug ordentlich zugelassen. Allerdings dürfen dessen Piloten bis zur Änderung einer entsprechenden EU-Verordnung nur mit einer Ausnahmelizenz ins Cockpit.