Fluglärm-Gegner aus Emmen kritisieren Kampfjet-Entscheid des Bundes


News Redaktion
Regional / 02.07.21 17:17

Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen (SFE) kritisiert den geplanten Kauf des Kampfjets F-35. Der Bundesrat habe damit ausgerechnet den lautesten Flugzeug-Typ ausgewählt, teilte der SFE am Freitag mit.

Die Wahl des US-Kampfjets F-35 für die Schweizer Luftwaffe stösst in Emmen auf Kritik. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Die Wahl des US-Kampfjets F-35 für die Schweizer Luftwaffe stösst in Emmen auf Kritik. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Gemäss Armasuisse ist der neue Jet beim Start etwas lauter als die heutigen F/A-18. Weil er aber länger in der Luft sein kann, werden die Anzahl Starts und Landungen um rund 50 Prozent reduziert.

Zudem wolle man mit dem Hersteller Lockheed Martin Möglichkeiten zur Reduktion der Lärmimmissionen analysieren. Armasuisse betont auf Anfrage, die Lärmemissionen seien während der Evaluation geprüft worden und in die Bewertung der Kandidaten mit eingeflossen.

Die Reduktion der Flugbewegungen sei ein schwacher Trost, hält der SFE in seiner Mitteilung fest. Die punktuell hohen Lärmemissionen seien für Anwohnende deswegen nicht erträglicher. Die neuen Flieger sollen wie die bisherigen in Payerne VD, Meiringen BE und Emmen LU stationiert sein.

(sda)


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