Forsa-Umfrage: CDU/CSU holt vor deutschen Bundestagswahl wieder auf


News Redaktion
International / 14.09.21 16:51

Rund zwei Wochen vor der Bundestagswahl in Deutschland hat die Christdemokraten in einer neuen Umfrage wieder etwas Boden auf die SPD gut gemacht.

dpatopbilder - CSU-Parteivorsitzender Markus Söder(l) und Unions-Kanzlerkandidat und CDU-Vorsitzender Armin Laschet stehen beim Parteitag der CSU gemeinsam auf der Bühne. Rund zwei Wochen vor der Bundestagswahl in Deutschland hat die Christdemokraten laut einer Umfrage wieder etwas aufgeholt. Foto: Peter Kneffel/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Peter Kneffel)
dpatopbilder - CSU-Parteivorsitzender Markus Söder(l) und Unions-Kanzlerkandidat und CDU-Vorsitzender Armin Laschet stehen beim Parteitag der CSU gemeinsam auf der Bühne. Rund zwei Wochen vor der Bundestagswahl in Deutschland hat die Christdemokraten laut einer Umfrage wieder etwas aufgeholt. Foto: Peter Kneffel/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Peter Kneffel)

Im RTL/ntv-Trendbarometer kommen CDU und CSU auf 21 Prozent, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Daten des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervorgeht. Das sind zwei Punkte mehr als noch in der Vorwoche. Die SPD bleibt mit 25 Prozent stabil und weiter vorn.

Auch die anderen Parteien verändern ihre Werte nicht - mit Ausnahme der FDP, die zwei Punkte verliert und jetzt mit 11 Prozent gleichauf mit der AfD liegt. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Grünen der Umfrage zufolge mit 17 Prozent rechnen, die Linke mit 6 Prozent. Die sonstigen kleineren Parteien erreichen zusammen 9 Prozent. Jeder Vierte hat sich der Umfrage zufolge allerdings noch nicht entschieden, wen er wählt - oder will gar nicht wählen.

Möglich wären nach derzeitigem Stand mehrere Dreierkoalitionen, etwa mit SPD, CDU/CSU und FDP, ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP, eine schwarz-grün-gelbe Koalition oder Rot-Grün-Rot. Auch eine erneute Koalition aus SPD und CDU/CSU, diesmal mit der SPD als stärkster Kraft, hätte wieder eine Mehrheit. Bei der Wahl geht es um die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die nicht mehr antritt.

Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind ausserdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

In den zuletzt veröffentlichten Erhebungen rangieren CDU und CSU zusammen bei 20 bis 25 Prozent. Die SPD liegt bei 25 bis 27 Prozent, die Grünen liegen bei 15 bis 17 Prozent.

(sda)


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