Fortsetzung der Bundesliga mit Bayern in Pole-Position


News Redaktion
Sport / 20.01.23 06:03

Mit dem Duell zwischen Leipzig und Bayern München wird der zweite Teil der Bundesliga-Saison am Freitag eingeleitet. Im Blickpunkt steht dann schon Yann Sommer.

Yann Sommer steht ab jetzt noch mehr im Fokus (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
Yann Sommer steht ab jetzt noch mehr im Fokus (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Nichts spricht dagegen, dass der erst am Donnerstag offiziell von Borussia Mönchengladbach zu Bayern München gewechselte Schweizer Nationalkeeper schon zum Jahresauftakt für seinen neuen Klub im Einsatz steht. Schliesslich fiel die Wahl der Münchner bei der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Manuel Neuer auch deshalb auf Sommer, weil er keine Eingewöhnungszeit benötigen wird. 335 Bundesliga-Partien hat der 34-Jährige in den letzten Jahren bestritten.

Auf einen Titel wartet Sommer aber seit seiner Zeit in Basel, als er 2014 seinen vierten Meistertitel in Folge mit dem FCB gewann. Diese Durststrecke dürfte im Frühjahr ein Ende finden. Bayern München geht mit sehr guten Voraussetzungen in die noch verbleibenden 19 Bundesliga-Runden. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf das Überraschungsteam SC Freiburg. Das drittplatzierte Leipzig könnte Bayern mit einem Sieg am Freitagabend um neun Zähler distanzieren.

Den Münchnern kommt zugute, dass die auf dem Papier stärksten Widersacher kein ausreichend gutes letzte Halbjahr hatten. Dortmund belegt nur den 6. Platz mit neun Punkten Rückstand, Mönchengladbach liegt noch drei Zähler weiter zurück. Beide dürften sich auf das Rennen um einen Top-4-Platz konzentrieren müssen, in dem auch Union Berlin mit dem Zürcher Coach Urs Fischer mitmischt.

Neun Schweizer Spieler stehen bei den Bundesligisten unter Vertrag. Mit Jonas Omlin ist in diesem Winter ein neuer dazugekommen. Der zuletzt in Montpellier spielende Goalie Nummer 3 der Schweizer Nationalmannschaft ist in Mönchengladbach Nachfolger von Sommer und neuer Teamkollege von Nico Elvedi. Auch in Dortmund hütet mit Gregor Kobel ein Schweizer das Tor.

Drei der wichtigsten Goalieposten in der Bundesliga sind somit mit Natispielern besetzt. Die Schweizer Feldspieler sind derweil mit Ausnahme von Elvedi und dem für Eintracht Frankfurt spielenden Djibril Sow eher im hinteren Tabellenteil zu finden. Silvan Widmer und Edimilson Fernandes starten mit Mainz von Platz 10 aus in die Bundesliga-Fortsetzung, Ruben Vargas mit Augsburg von Rang 14 und Cedric Brunner mit Schalke vom 18. und letzten Platz.

(sda)


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