French Open im September statt im Mai


News Redaktion
Sport / 17.03.20 18:27

Das French Open in Paris, das am 18. Mai hätte beginnen sollte, wird nach dem Willen des französischen Tennisverbands FFT erst in der Zeit vom 20. September bis zum 4. Oktober stattfinden.

Vorderhand kein Tennis-Betrieb auf dem neuen Court Philippe Chatrier (FOTO: KEYSTONE/EPA AFP POOL/MARTIN BUREAU / POOL)
Vorderhand kein Tennis-Betrieb auf dem neuen Court Philippe Chatrier (FOTO: KEYSTONE/EPA AFP POOL/MARTIN BUREAU / POOL)

Die FFT begründete ihren Entscheid damit, dass es aufgrund der ungewissen Lage wegen der Coronavirus-Pandemie nicht möglich sei, die Vorbereitung des Turnier von Roland Garros im Mai seriös voranzutreiben.

Die Verschiebung würde bedeuten, dass es zwischen dem US Open in New York und dem French Open nur eine Woche Pause gäbe. Zudem würde das French Open im September mit dem Laver Cup kollidieren.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass es dank der Modernisierung der Anlage im Bois de Boulogne möglich sei, das Turnier in einer ungewohnten Zeit in den Oktober hineinzuziehen. Das Hauptstadion, der Court Philippe Chatrier, verfügt jetzt über ein verschiebbares Dach. Ausserdem wurde für verschiedene weitere Plätze eine Beleuchtungsanlage eingerichtet.

Für die WTA gilt derzeit ein Turnierstopp bis zum 2. Mai, für die ATP ein solcher bis zum 26. April.

Die Verschiebung des French Open bedeutet, dass Roger Federer trotz seiner im Februar vorgenommenen Knieoperation alle Grand-Slam-Turniere der Saison bestreiten könnte. Federer sollte bei normalem Heilungsverlauf ab Anfang Juni wieder spielen können.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Würgegriff verboten: erste Polizeireformen in Minneapolis
International

Würgegriff verboten: erste Polizeireformen in Minneapolis

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einer brutalen Festnahme hat die Stadt Minneapolis erste Reformen ihrer Polizei auf den Weg gebracht. Künftig dürften Beamte keine Würgegriffe mehr anwenden und Verdächtige nicht am Nacken festhalten.

Über tausend Personen an Kundgebung gegen Rassismus in Biel
Schweiz

Über tausend Personen an Kundgebung gegen Rassismus in Biel

In Biel haben am frühen Freitagabend mehr als tausend Personen gegen Rassismus demonstriert. Sie protestierten unter dem Slogan "Black Lives Matter" gegen Diskriminierung und Polizeigewalt gegen Schwarze.

Einfacherer Schutz für geografische Angaben in Schweizer Produkten
Schweiz

Einfacherer Schutz für geografische Angaben in Schweizer Produkten

"Zuger Kirschtorte", "Bündnerfleisch" oder "Tête-de-Moine": Geografische Angaben in Schweizer Marken sollen künftig einfacher weltweit geschützt werden können. Der Bundesrat beantragt, der Genfer Akte des Lissabonner Abkommens über Ursprungsbezeichnungen beizutreten.

Live im TV: Mann scheucht Australiens Premier vom neuen Rasen
International

Live im TV: Mann scheucht Australiens Premier vom neuen Rasen

Inmitten einer TV-Übertragung hat ein Hausbesitzer den australischen Premierminister Scott Morrison von seinem neu gesäten Rasen verscheucht. "Alle gehen bitte vom Gras runter! Na los", rief der Mann von der Vordertreppe seines Hauses direkt in das Statement des Premierministers hinein.