Fussball-Euro der Frauen: Zürcher Stadtrat beantragt 18,5 Millionen


News Redaktion
Schweiz / 28.09.22 13:16

Findet die Fussball-Euro 2025 in der Schweiz statt, sollen auch im Letzigrund-Stadion Spiele ausgetragen werden. Der Zürcher Stadtrat will den Anlass mit 18,45 Millionen Franken unterstützen, wie er am Mittwoch mitteilte.

Schweizer Fans verfolgen den Match Schweiz gegen Portugal an der diesjährigen Fussball-Euro der Frauen am TV: 2025 könnten Spiele im Zürcher Letzigrund stattfinden. (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Schweizer Fans verfolgen den Match Schweiz gegen Portugal an der diesjährigen Fussball-Euro der Frauen am TV: 2025 könnten Spiele im Zürcher Letzigrund stattfinden. (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Als Austragungsort könnte die Stadt von der Uefa Women's Euro 2025 in verschiedener Hinsicht profitieren und sich positiv präsentieren, begründet der Stadtrat seinen Antrag an den Gemeinderat.

Rund ein Drittel des Kredites soll für das Stadion Letzigrund eingesetzt werden. Die damit verbundenen Kosten beziffert der Stadtrat in seiner Mitteilung auf 6,8 Millionen Franken.

Im Weiteren will der Stadtrat unter anderem Begleitanlässe und Rahmenaktivitäten durchführen (2 Millionen Franken), Tourismus- und Standortförderung betreiben (0,75 Millionen) sowie Gäste und Fans betreuen (0,5 Millionen). Vorgesehen ist auch ein Verkehrskonzept und Massnahmen im öffentlichen Verkehr (2 Millionen). Im Kredit nicht enthalten sind die anfallenden Polizeidienstleistungen.

Der europäische Fussballverband wird am 25. Januar 2023 entscheiden, wo die Euro 2025 stattfinden wird. Erhält die Schweiz den Zuschlag, sind als Austragungsorte neben Zürich auch Basel, Bern, Genf, Lausanne, Sitten, Thun, Luzern und St. Gallen vorgesehen.

Bereits 2008 fanden im Letzigrund Euro-Spiele statt. Für den Sportanlass der Männer warf die Stadt 29,3 Millionen Franken auf.

(sda)


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