"Game of Thrones" ist Geschichte - Schweizer Fans pilgern ins Kino


Roman Spirig
Schweiz / 20.05.19 13:16

Die preisgekrönte Fantasy-Saga "Game of Thrones" ist Geschichte: Am frühen Montagmorgen flimmerte das grosse Finale der achten und letzten Staffel über die Bildschirme. Acht Jahre lang hatte "GoT" Fans auf der ganzen Welt gefesselt.

Game of Thrones ist Geschichte - Schweizer Fans pilgern ins Kino (Foto: KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI)
Game of Thrones ist Geschichte - Schweizer Fans pilgern ins Kino (Foto: KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI)
(Foto: KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI)
(Foto: KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI)
(Foto: KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI)
(Foto: KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI)

Serien-Fans auch in der Schweiz liessen sich das Spektakel trotz nächtlicher Stunde nicht entgehen. In Genf etwa versammelten sich in der Nacht auf Montag mehrere Dutzend Menschen im Kino Pathé, um sich die allerletzte Folge gemeinsam anzusehen. Das Westschweizer Fernsehen RTS strahlte die Episode zeitgleich wie der US-Sender HBO auf Englisch mit französischen Untertiteln aus.

Allein in Amerika erreichte die Serie laut HBO pro Folge rund 43 Millionen Menschen. Traurig über das Ende sind nicht nur viele Fans, sondern auch die Protagonisten. Zugleich bedankten sich einige von ihnen bei den Fans für deren Treue.

So schreibt Emilia Clarke, die die Drachenkönigin Daenerys Targaryen spielte, auf Instagram: "Diese Frau hat mein ganzes Herz in Anspruch genommen." Die Serie habe sie als Frau, Schauspielerin und Mensch geprägt. Den lieben, magischen Fans schulde sie grossen Dank. "Ohne Euch gibt es kein uns. Und jetzt ist unsere Wacht zu Ende."

 

Sophie Turner, die Sansa Stark verkörperte, schreibt, sie sei mit der Serie aufgewachsen, habe sich in sie verliebt und werde nie vergessen, was sie ihr beigebracht habe. Ohne diese Erfahrungen wäre sie nicht der Mensch, der sie heute sei. Sie dankte auch den Fans. Sie werde dies mehr als alles andere vermissen.

Die Fans können aber nach dem Abschied von "GoT" auf weitere Fantasy-Geschichten hoffen, die an die Kultserie anknüpfen. HBO hat bereits einen Ableger geplant, der tausende Jahre vor den Ereignissen bei "GoT" spielt - ebenfalls auf dem fiktiven Kontinent Westeros. Wann die Serie um Hollywood-Star Naomi Watts (50, "King Kong") zu sehen sein wird, ist aber noch unklar.

Streaming-Gigant Netflix hat sich die Rechte an der Buchreihe "Die Chroniken von Narnia" gesichert, Konkurrent Amazon Prime verspricht eine "Herr-der-Ringe"-Serie. Ausserdem könnte es Medienberichten zufolge serielle Neuauflagen von "Avatar" und "Conan, der Barbar" geben. Für Fantasy-Nachschub ist also auch nach dem dramatischen "Game-of-Thrones"-Finale gesorgt.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Schminken sich die SBB ihre Verspätungen schön?
Schweiz

Schminken sich die SBB ihre Verspätungen schön?

Eine neue Messung verbessert die Zahlen zur Pünktlichkeit der SBB. Neuer Massstab ist die Zugpünktlichkeit. Bisher wies der Bahnkonzern die Kundenpünktlichkeit aus. Weniger Verspätung haben die Züge deshalb nicht. Von Kosmetik will man bei der Bahn aber nichts wissen.

Hoher Sachschaden bei Brand in Mehrfamilienhaus in Winterthur
Schweiz

Hoher Sachschaden bei Brand in Mehrfamilienhaus in Winterthur

In einem Mehrfamilienhaus in Winterthur-Wülflingen ist am frühen Dienstagabend in einer Wohnung ein Brand ausgebrochen. Die Polizei konnte den Brand rasch löschen. Verletzt worden ist niemand, wie die Kantonspolizei Zürich bekanntgab.

Die Liga-Konkurrenz schimpft über Bevorzugung von Real Madrid
Sport

Die Liga-Konkurrenz schimpft über Bevorzugung von Real Madrid

Im spanischen Titelrennen liegt Real Madrid vier Punkte vor dem FC Barcelona. Trotz VAR tobt eine heftige Schiedsrichter-Diskussion. Dabei trägt Barcelona seinen Teil zu Reals Leaderstellung bei.

Erste Amtshandlung nach Corona-Test: Bolsonaro blockiert Hilfspaket
International

Erste Amtshandlung nach Corona-Test: Bolsonaro blockiert Hilfspaket

Kein Kurswechsel trotz Corona-Diagnose: Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat als erste Amtshandlung nach seinem positiven Corona-Test sein Veto gegen ein Hilfspaket für Indigene und Afrobrasilianer während der Pandemie eingelegt.