Geklärt: Heisses Öl in Kochpfanne war der Auslöser für den Hausbrand in Ebikon


Roman Spirig
Regional / 07.08.19 16:00

Wasser ins Öl gegossen hat eine Frau in ihrer Küche und damit den Hausbrand in Ebikon vom Montag ausgelöst. Das Feuer griff auf die Küche und die weiteren Räume der Wohnung über, das Mehrfamilienhaus ist unbewohnbar. Die Bewohnerin wird verzeigt.

Geklärt: Heisses Öl in Kochpfanne war der Auslöser für den Hausbrand in Ebikon (Foto: Luzerner Polizei)
Geklärt: Heisses Öl in Kochpfanne war der Auslöser für den Hausbrand in Ebikon (Foto: Luzerner Polizei)

Ursache für den Brand des Hauses an der Luzernerstrasse sei unbeaufsichtigtes Kochgut gewesen, das hätten die Ermittler herausgefunden, teilte die Luzerner Polizei am Mittwoch mit. Eine Pfanne mit Öl, die auf der Herdplatte erhitzt wurde, war in Brand geraten, ein Löschversuch mit Wasser blieb erfolglos.

Am Gebäude sei vermutlich Totalschaden entstanden, die Schadenshöhe könne man noch nicht beziffern. Laut der Polizei ist vergessenes Kochgut eine häufige Brandursache. Brennendes Öl sei unter keinen Umständen mit Wasser zu bekämpfen, sondern mit einer Löschdecke, die in jeden Haushalt gehöre, sagte ein Polizeisprecher.

Der Brand war am Montagnachmittag ausgebrochen, als die Feuerwehr eintraf, stand ein Teil des Dachstockes bereits in Vollbrand. Aus dem brennenden Haus und den Nachbarhäusern wurden sämtliche anwesenden Personen evakuiert.

Ein Bewohner begab sich aufgrund seiner Erkrankung selbstständig in ärztliche Kontrolle. Ein Feuerwehrmann musste aufgrund eines Erschöpfungszustandes ins Spital gefahren werden. Ein Zweiter erlitt eine leichte Augenverletzung. Im Einsatz standen über 100 Einsatzkräfte.

(sda)


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