Gemeinderat Emmen geht mit angepasstem Bebauungsplan ins Parlament


News Redaktion
International / 25.01.23 15:01

Auf dem Areal Sonne in Emmen soll es mehr Grünflächen und weniger Parkplätze sowie auch Eigentums- und Genossenschaftswohnungen geben. Der Gemeinderat hat den vom Einwohnerrat abgelehnten Bebauungsplan angepasst, wie er am Mittwoch mitteilte.

Überbaut werden soll das Areal zwischen Gerliswil- und Gersagstrasse. (FOTO: Gemeinde Emmen)
Überbaut werden soll das Areal zwischen Gerliswil- und Gersagstrasse. (FOTO: Gemeinde Emmen)

Das Gemeindeparlament hatte, für den Gemeinderat überraschend, im März 2022 den Bebauungsplan abgelehnt. Der Gemeinderat entschied darauf dafür, die gescheiterte Vorlage anzupassen und damit erneut in den Einwohnerrat zu gehen.

Der Inhalt des angepassten Bebauungsplans sei zwar fast identisch wie der des abgelehnten, teilte der Gemeinderat mit. Trotzdem dürfte er gute Chancen haben, denn die Anliegen des Einwohnerrats seien berücksichtigt worden.

Neu schreibt der Bebauungsplan einen Mindestanteil an gemeinnützigen Wohnungen sowie an Eigentumswohnungen vor. Gemäss Richtprojekt soll es total 275 Wohnungen geben.

Zudem wurde bei der Überarbeitung die Mindest- und Höchstzahl von Parkplätzen um rund 20 auf 124 respektive 170 gesenkt. Die Grünfläche wurde um knapp 40 Prozent auf mindestens 1000 Quadratmeter vergrössert.

Der Einwohnerrat wird frühestens Ende 2023 über den geänderten Bebauungsplan entscheiden können. Zuvor werde der Bebauungsplan durch den Kanton vorgeprüft, dann folgen eine Mitwirkung sowie eine öffentliche Auflage.

(sda)


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