Gesundheitswesen muss besser koordinieren und Umfeld mobilisieren


News Redaktion
Schweiz / 19.01.23 13:30

Besser koordinieren und vermehrt Angehörige mobilisieren: So soll das Schweizer Gesundheitswesen laut Projekten des Schweizerischen Nationalfonds den Herausforderungen der alternden Gesellschaft begegnen. Das sei ohne Personalaufstockung möglich.

Die Forscher untersuchten unter anderem den zu erwartenden Anstieg chronischer Krankheiten sowie die Planung von Krankenhausentlassungen älterer und gefährdeter Patienten. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Die Forscher untersuchten unter anderem den zu erwartenden Anstieg chronischer Krankheiten sowie die Planung von Krankenhausentlassungen älterer und gefährdeter Patienten. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Das Nationale Forschungsprogramm "Gesundheitsversorgung" (NFP) 74 des Schweizerischen Nationalfonds kommt zum Schluss, dass hierzu eine bessere Koordination zwischen den vielen an der Betreuung beteiligten Fachpersonen notwendig ist, teilten die Forscherinnen und Forscher am Donnerstag vor den Medien mit. Im dezentral organisierten Gesundheitswesen der Schweiz sei diese Koordination schwierig. Die vorhandenen menschlichen und materiellen Ressourcen würden dadurch oft nicht optimal eingesetzt.

Ausserdem sei ein stärkerer Einbezug des privaten Umfelds notwendig. Diese Art der Betreuung sei aus klinischer Sicht ebenbürtig, verursache jedoch geringere Kosten.

Im Rahmen des NFP 74 wurden während fünf Jahren 34 Forschungsprojekte durchgeführt. Insgesamt kosteten sie rund 20 Millionen Franken.

(sda)


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