Glarner Finanzdirektor Widmer wechselt zur Glarner Kantonalbank


News Redaktion
Regional / 05.11.20 09:52

Der Glarner CVP-Regierungsrat und Finanzdirektor Rolf Widmer tritt Ende April 2021 zurück. Nach 17 Amtsjahren wechselt das amtsälteste Regierungsmitglied Anfang Mai nächsten Jahres in die Geschäftsleitung der Glarner Kantonalbank (GLKB).

Der Glarner Finanzdirektor Rolf Widmer wechselt nach 17 Jahren in der Regierung in die Geschäftsleitung der Glarner Kantonalbank. (FOTO: Keystone/S.Trümpy)
Der Glarner Finanzdirektor Rolf Widmer wechselt nach 17 Jahren in der Regierung in die Geschäftsleitung der Glarner Kantonalbank. (FOTO: Keystone/S.Trümpy)

Mit 50 Jahren wolle er die Gelegenheit wahrnehmen, in die Privatwirtschaft zurückzukehren, liess sich der promovierte Volkswirtschaftler am Donnerstag in einer Mitteilung des Kantons zitieren. Der CVP-Politiker übernimmt bei der Bank die Bereichsleitung Vertrieb.

Der Glarner Finanzdirektor kenne Land und Leute sowie das Geschäftsmodell der Bank bestens. Er bringe alle für die neue Stelle erforderlichen Qualifikationen mit, schrieb die GLKB ebenfalls am Donnerstag.

Widmer sitzt seit Oktober 2007 im Verwaltungsrat der Bank, seit April 2019 in der Funktion des Vizepräsidenten. Die GLKB ist eine spezialrechtliche Aktiengesellschaft und gehört mehrheitlich dem Kanton. Dem Kanton steht der Finanzdirektor noch bis zum 2. Mai 2021 zur Verfügung, dem Landsgemeindesonntag.

Am Landsgemeindesonntag bahnt sich für die Bank ein Umbruch an. Geplant ist, die GLKB in eine privatrechtliche Aktiengesellschaft umzuwandeln. Die Beteiligung am Aktienkapital von gegenwärtig 68 Prozent möchte die Regierung schrittweise auf einen Drittel reduzieren.

Rolf Widmer war nach der Wahl in die Glarner Kantonsregierung 2004 zunächst Vorsteher der Direktion für Landwirtschaft, Wald und Umwelt. 2006 wechselte er ins Finanz- und Gesundheitsdepartement. In den Jahren 2016 bis 2018 war er Glarner Landammann.

Als Finanzdirektor konnte er Angaben des Kantons zufolge 14 positive Rechnungsergebnisse in Folge vermelden. Die Steuerbelastung habe sowohl für natürliche Personen als auch für Unternehmen massiv gesenkt werden können. Eine Nettoschuld von 41 Millionen Franken (2006) sei in ein Nettovermögen von 219 Millionen Franken (2019) umgewandelt worden.

(sda)


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