Glarner Regierung will Steuern leicht senken


News Redaktion
Regional / 06.12.22 15:08

Der Glarner Regierungsrat schlägt dem Landrat eine moderate Steuersenkung vor: Der Kantonssteuerfuss soll um einen Prozentpunkt gesenkt werden. Zudem sollen die Sozialabzüge bei der Vermögenssteuer erhöht werden.

Von der Steuersenkung im Kanton Glarus sollen natürliche und juristische Personen profitieren. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
Von der Steuersenkung im Kanton Glarus sollen natürliche und juristische Personen profitieren. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Vorlage wird dem Landrat zuhanden der Landsgemeinde unterbreitet, wie der Kanton am Dienstag mitteilte.

Der Kantonssteuerfuss soll von 58 Prozent auf 57 Prozent gesenkt werden. Davon profitierten alle natürlichen und juristischen Personen. Dadurch sind Steuerausfälle von 1,8 Millionen Franken beim Kanton zu erwarten. Da per 2024 neu ein Bausteuerzuschlag von 0,5 Prozent der einfachen Steuer für die Querspange Netstal und den Ausbau der Netstalerstrasse erhoben werden soll, beträgt die effektive Entlastung für die Bevölkerung 0,5 Prozentpunkte, wie es weiter heisst.

Bei der Vermögenssteuer sollen die Sozialabzüge bei den Alleinstehenden von 75'000 Franken auf 100'000 Franken und bei den Verheirateten von 150'000 Franken auf 200'000 Franken erhöht werden. Damit wird das Postulat "Einzelfirmenbesteuerung höchstens im Mittel der Nachbarkantone" umgesetzt. Der Vorstoss sei damit erledigt. Die erwarteten Steuerausfälle für Kanton, Gemeinden und Kirchgemeinden betragen gesamthaft rund 1,7 Millionen Franken.

(sda)


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