Glarus, Wollishofen II, Olten, Bois-Gentil steigen in die NLB auf


Roman Spirig
Regional / 04.11.19 12:17

Glarus (erstmals in seiner 95-jährigen Vereinsgeschichte), Wollishofen II (sofortiger Wiederaufstieg), Olten und Bois-Gentil Genf (beide Rückkehr nach zwei Jahren) steigen in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) im Schach in die Nationalliga B auf.

Glarus, Wollishofen II, Olten, Bois-Gentil steigen in die NLB auf (Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)
Glarus, Wollishofen II, Olten, Bois-Gentil steigen in die NLB auf (Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)

Den klarsten Sieg in den vier Aufstiegsspielen 1. Liga/NLB feierte erwartungsgemäss Glarus. Die von den beiden Internationalen Meistern Jaroslaw Krassowizkij und Fabian Bänziger angeführten, an allen acht Brettern markant stärker besetzten Glarner gewannen das Duell zweier letztjähriger Aufsteiger aus der 2. Liga gegen die Überraschungsmannschaft Olten II gleich mit 7:1. Unerwartet klar (6:2) setzte sich auch Bois-Gentil Genf gegen Bern durch (je vier Siege und Unentschieden).

Wesentlich knapper wars hingegen bei den beiden anderen Begegnungen. Wollishofen II, das nach dem Aufstiegsspiel-Verzicht des 1.-Liga-Ostgruppen-Zweiten St. Gallen II als Gruppendritter nachgerückt war und den einzigen Auswärtssieg in den Aufstiegsspielen 1. Liga/NLB feierte, gewann gegen Baden ebenso 4,5:3,5 wie Olten gegen Thun, das als Westgruppen-Dritter ebenfalls nachgerückt war (Verzicht von Sion).

Von der 2. in die 1. Liga steigen mit Herrliberg, Zürich III, Zug, Massagno, Bern II, Köniz-Bubenberg, Neuenburg und Nyon II je vier Gruppensieger und vier Gruppenzweite auf.

Glarus - Olten II 7:1 (Krassowizkij - O. Angst 1:0, Bänziger - Monnerat 1:0, Tuncer - Reist 1:0, Bischofberger - Thürig 1:0, Neuberger - Jaussi 1:0, Ferster - Gubler 1:0, Selinga - Büttiker 0:1, Kurapova - Schmid 1:0).

Baden - Wollishofen II 3,5:4,5 (Milosevic - Wyss 0:1, Snuverink - Eschmann remis, Schaufelberger - Kambor remis, Rodic - Frey remis, Saurer - Held 0:1, Eschholz - Kradolfer 1:0, W. Brunner - Kuchen 1:0, D. Richter - Bous 0:1).

Olten - Thun 4,5:3,5 (B. Kamber - Engelberts 0:1, Claverie - Meyer 1:0, R. Angst - Künzli remis, Holzhauer - Kalbermatter 0:1, Senn - Bellmann remis, Hohler - Jost remis, Lips - K. Stucki 1:0, Kupper - Wüthrich 1:0).

Bois-Gentil Genf - Bern 6:2 (Masserey - Ramseyer remis, Schmid - Horber 1:0, De La Rosa - Gast remis, Kupalov - Schaffner remis, Cadei - Schlegel 1:0, Korotejewa - Schneider remis, Bieri - Monteforte 1:0, Bogousslavsky - Radt 1:0).

Chur - Herrliberg 0,5:5,5 (M. Butzerin - Krähenbühl 0:1, Völker - Meier 0:1, Meyer - Zollinger 0:1, Binggeli - Frick 0:1, S. Adzic - Remensberger remis, Hew - Illi 0:1).

Zürich III - Flawil 3,5:2,5 (Studer - Näf 0:1, Haufler - Kurz 0:1, Walser - Würth remis, Trümpler - Peter 1:0, Berset - Dönni 1:0, Jung - Draxl 1:0).

Oberglatt - Zug 1,5:4,5 (Neyer - Dürig 0:1, Onda - R. Zweifel 0:1, Stutz - Wilhelm 0:1, Zamora - Zuber 1:0, Hofer - Leuthold remis, Stengele - Lee 0:1).

Massagno - Stäfa 4:2 (Guidi - Poell 1:0, Pavon Cardenas - Fischer 1:0, Budakovic - Schmitter 0:1, Jones - Bednarczuk 1:0, Buratti - Bahnmüller 0:1, Manni 1:0 f.).

Sorab Basel - Bern II 2,5:3,5 (Stankovic - Tolev 1:0, Novosel - F. Pellicoro 0:1, Pasagic - Marti 0:1, Matovic - Stadler 1:0, Vuksanovic - Ly remis, Hänggi - Brauchli 0:1).

Köniz-Bubenberg - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 4,5:1,5 (Novalic - Müller 1:0, Gautschi - Morath 1:0, Kaszas - Weidt 1:0, Scherer - Gogniat 0:1, Vermin - Jovanovic remis, Hefti - Gajic 1:0).

La Chaux-de-Fonds - Neuenburg 2,5:3,5 (Preissmann - Sadeghi 1:0, Bex - Hauser 0:1, Arulanantham - Abbet remis, Desages - Galerne remis, Gfeller - R. Erne 0:1, Budaï - L. Erne remis).

Nyon II - Court II 4:2 (Promonet - Eschmann 1:0, Michaud - Wenger remis, Javet - Ch. Graber remis, D. Asllani - Fortier remis, Gemelli - Zingg remis, Sermier - Lesniak 1:0).

Uzwil - Rheintal 4,5:1,5. Schaffhausen/Munot - Bodan Kreuzlingen III 4:2. Gligoric Zürich II - Bellinzona 2,5:3,5. March-Höfe - UBS Zürich 2:4. Lenzburg II - Zimmerberg 1,5:4,5. Luzern IV - Baar 3,5:2,5. Teuta Luzern - Réti Zürich VI verschoben. Novartis Basel II - Jura II 2,5:3,5. Bümpliz - Fribourg II 4:2. Thun II - Simme 2,5:3,5. Valais II - Vevey II 4,5:1,5. Echallens IV - Ecole d’Echecs Genf II 3:3 (13:8 Brettpunkte). – Tre Valli, Oftringen, SK Biel und Bern III steigen direkt auf.

Die Gruppensieger und Zweitplatzierten pro Gruppe steigen auf: Chur II, Wil II, Rapperswil-Jona II, SK Markus Regez, Felidae Zürich, Schlieren, Chess4Kids, Herrliberg II, Sorab Basel II, Freiamt II, DSSP V, DSSP VI, Bümpliz II, Mett-Madretsch II, Areuse, Grand Echiquier Lausanne III, Nyon III, Sarrazin, Bois-Gentil Genf IV, Ville Genf. – Döttingen-Klingnau II und Romont II verzichten auf den Aufstieg.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Unwetter in Österreich - Mann stirbt nach Erdrutsch
International

Unwetter in Österreich - Mann stirbt nach Erdrutsch

Nach tagelangen heftigen Regen- und Schneefällen ist in Österreich ein 80-Jähriger tödlich verunglückt. Der Mann wurde von einem Erdrutsch verschüttet und konnte nur noch tot geborgen werden, wie die Polizei der österreichischen Nachrichtenagentur APA mitteilte.

Lehrer wegen versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern in Skilager verurteilt
Schweiz

Lehrer wegen versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern in Skilager verurteilt

Das Bundesgericht hat die Verurteilung eines Lehrers bestätigt, der in einem Skilager zwei Schülerinnen im Schlafraum umarmt und gestreichelt hatte. Der Mann wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt.

Sechs Fragen und sechs Antworten zur Nati
Sport

Sechs Fragen und sechs Antworten zur Nati

Die Schweiz nimmt im nächsten Sommer zum vierten Mal in Folge an einem grossen Turnier teil. Einen Tag nach dem 6:1 in Gibraltar und der Qualifikation für die EM-Endrunde 2020 ist es Zeit für Fragen, welche die Zukunft der SFV-Auswahl betreffen.

Luzern: 4000 Unterschriften gegen Ausschaffung von Mutter und Tochter
Regional

Luzern: 4000 Unterschriften gegen Ausschaffung von Mutter und Tochter

Gegen die Ausschaffung einer Tschetschenin und ihrer Tochter, die in der Stadt Luzern Kirchenasyl genossen, haben über 4000 Personen mit einer Petition protestiert. Sie verlangen von der Luzerner Regierung eine Erklärung.