Gleich drei Sieger im Basler Brutofen - Müllestein, Giger und Schmid


Roman Spirig
Schwingen / 06.08.18 16:11

Am Nordwestschweizer Teilverbandsfest in der Basler Sandgruben feierten der Innerschweizer Mike Müllestein, der Nordostschweizer Samuel Giger und der Aargauer David Schmid einen Dreifachsieg.

Gleich drei Sieger im Basler Brutofen - Müllestein, Giger und Schmid  (Foto: KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS)
Gleich drei Sieger im Basler Brutofen - Müllestein, Giger und Schmid (Foto: KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS)

Drei Festsieger gab es, weil der Schlussgang zwischen Mike Müllestein und dem Berner Simon Anderegg unentschieden endete, und weil Müllestein für seine passive Schwingweise im Schlussgang nur eine Note von 8,75 aufs Notenblatt erhielt. Das ermöglichte es Samuel Giger und David Schmid dank Maximalnoten noch aufzuschliessen.

Am Ende freuten sich alle. Mike Müllestein kam erst zum zweiten Festsieg, dem ersten seit dem Schwyzer Kantonalen vor drei Jahren. Müllestein sicherte sich als Schlussgang-Teilnehmer und als Sieger "1a" den Muni Basileo. "Am Morgen, bei Festbeginn, rechnete ich überhaupt nicht damit, dass ich dieses Fest würde gewinnen können."

Auch für die anderen Sieger kam der Erfolg überraschend. Samuel Giger befand sich schon gar nicht mehr auf dem Festgelände nach dem Schlussgang. Mit zwei Gestellten vor und nach dem Mittagessen hatte sich der Topfavorit schon früh alle Chancen auf die Schlussgang-Teilnahme selber genommen. Am Ende resultierte für Sämi Giger, den 20-Jährigen aus Ottoberg, aber dennoch beim fünften Kranzfest der Saison der fünfte Sieg und der sechste in Serie (inklusive des Frühlings-Schwingets in Sirnach).

David Schmid beendete sogar erstmals ein Kranzfest im ersten Rang. Der bald 28-jährige Aargauer sorgte dafür, dass nicht schon wieder der organisierende Teilverband am Ende mit leeren Händen dastand. Vor einem Jahr hatte der Nordostschweizer Martin Hersche das Nordwestschweizerische gewonnen; der letzte Heimsieger war Bruno Gisler vor zwei Jahren.

Das Fest in der Sandgrube wurde geprägt von grosser Hitze. Während des Schlussgangs wurden Temperaturen von 40,3 Grad gemessen; vorher war es sogar 47 Grad heiss gewesen.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Niki Lauda als Kultfigur
Sport

Niki Lauda als Kultfigur

Niki Lauda hatte bekanntlich zwei Leben - das als Formel-1-Legende und das als erfolgreicher Unternehmer. Nimmt man es genau, hatte er aber noch eine dritte Existenz: die als Kultfigur in Film und Fernsehen.

Aretha Franklin hat offenbar doch ein Testament hinterlassen
International

Aretha Franklin hat offenbar doch ein Testament hinterlassen

Soul-Legende Aretha Franklin hat offenbar doch ein Testament hinterlassen. Die handgeschriebenen Dokumente, aus denen die Zeitung "Detroit Free-Press" am Dienstag zitierte, wurden im Haus der im August verstorbenen Sängerin in Detroit gefunden.

Die
Sport

Die "Bestenlisten" der Vorrunde

Die WM-Statistik in der Slowakei bringt Helden und Sündenböcke hervor. Die "Bestenlisten" nach der Vorrunde (7 Spiele) sehen Sie hier. Angefangen beim weitaus besten Skorer - dem Schweden William Nylander - mit schon 17 Punkten.

Zuger Polizei ermittelt spielsüchtigen Online-Betrüger
Regional

Zuger Polizei ermittelt spielsüchtigen Online-Betrüger

Um seine Spielsucht zu finanzieren, bestellte er mit geklauten Identitäten Waren im Wert von rund 65'000 Franken und bot verbilligte Reka-Checks und Tickets an, die er nie lieferte. Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Zuger Polizei den 32-Jährigen gefasst.