Grossbritanniens Finanzminister verschiebt Konjunkturpaket


News Redaktion
Wirtschaft / 06.06.20 01:39

Grossbritanniens Finanzminister Rishi Sunak hat einem Zeitungsbericht zufolge entschieden, ein grosses Konjunkturpaket in den Herbst zu verschieben. Zunächst solle beobachtet werden, wie die Wirtschaft mit den Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie zurechtkomme.

Grossbritanniens Finanzminister Rishi Sunak will mit Konjunkturhilfen für die britische Volkswirtschaft zuwarten. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/EPA/ANDREW PARSONS / DOWNING STREET / HANDOUT)
Grossbritanniens Finanzminister Rishi Sunak will mit Konjunkturhilfen für die britische Volkswirtschaft zuwarten. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/EPA/ANDREW PARSONS / DOWNING STREET / HANDOUT)

Dies berichtete die normalerweise gut unterrichtete Financial Times am Freitag. Sunak werde im Juli zwar einige Konjunkturmassnahmen ankündigen - dabei werde es sich aber nicht um einen Haushalt oder Mini-Haushalt handeln, schrieb die Zeitung unter Berufung auf einen Vertrauten des Ministers. Weder Sunak noch Premierminister Boris Johnson hatten bisher offiziell einen Zeitplan für ein Konjunkturpaket genannt.

Nach Johnsons Willen solle das Paket unter anderem Massnahmen zum Bürokratie-Abbau enthalten, berichtete die Daily Mail zudem. Die Minister seien aufgefordert worden, Reformideen einzubringen, hiess es. Ziel sei es, den Firmen eine Anpassung an die veränderten Bedingungen in der Coronavirus-Pandemie zu ermöglichen und Dienstleistungen trotz der Pflicht zur Einhaltung der Abstandsregeln sicherzustellen.

Johnson plane auch, den wegen der Ausgangssperre gestoppten Ausbau der Infrastruktur wiederzubeleben. Details zu den Kosten wurden in dem Artikel allerdings keine genannt.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Regionalwahlen in Nordspanien im Schatten von Corona
International

Regionalwahlen in Nordspanien im Schatten von Corona

Im Baskenland und in Galicien in Nordspanien wählen die Menschen am Sonntag unter strengen Corona-Auflagen neue Regionalregierungen. Sicherheitsabstand, Maskenpflicht, Handhygiene am Eingang, Wahlkabinen ohne Vorhänge und Lüftung der Lokale sollen das Risiko mindern.

Rund 90 Einsprachen gegen Bypass-Projekt eingegangen
Regional

Rund 90 Einsprachen gegen Bypass-Projekt eingegangen

Rund 90 Einsprachen sind gegen die Luzerner Stadtumfahrung Bypass beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) eingegangen. Das Ausführungsprojekt war bis Anfang Woche öffentlich aufgelegen.

Mehrere Motorradunfälle am Wochenende im Kanton Uri
Schweiz

Mehrere Motorradunfälle am Wochenende im Kanton Uri

Im Kanton Uri ist es am Wochenende zu Motorradunfällen gekommen. Bei einem Überholmanöver am Furkapass stiess am Sonntag ein 49-jähriger Motorradfahrer mit einem 35-jährigen zusammen, wobei sich der ältere am Bein verletzte.

11,08 und 10,11 Sekunden im 100-m-Lauf
Sport

11,08 und 10,11 Sekunden im 100-m-Lauf

Die Sprint-Asse Ajla Del Ponte und Silvan Wicki nutzen die vorteilhaften Bedingungen in Bulle zu Top-Leistungen.