Grünes Licht vom Kanton für Origens gedruckten "Zuckerbäckerturm"


News Redaktion
Schweiz / 18.08.22 12:43

Die Kulturstiftung Origen kann in Mulegns GR ihren 30 Meter hohen "Zuckerbäckerturm" aus dem 3D-Drucker bauen. Die Bündner Regierung hat die dazu notwendige Teilrevision der Ortsplanung genehmigt.

Origens
Origens "Zuckerbäckerturm" soll das höchste mit einem 3D-Drucker erstellte Bauwerk der Welt werden. (Visualisierung) (FOTO: Hansmeyer/Dillenburger)

Die Änderung der Ortsplanung war zuvor von den Stimmberechtigten der Gemeinde beschlossen worden. Nun gibt es dafür grünes Licht vom Kanton. Damit erhalte Origen Planungs- und Rechtssicherheit für die Umsetzung des geplanten Kulturprojekts, teilte die Exekutive am Donnerstag mit.

Der Nutzungsbereich für temporäre Bauten im Dorfkern von Mulegns ist auf fünf Jahre befristet. Nach dieser Zeit muss der geplante "Zuckerbäckerturm" wieder abgebaut werden. Das Ortsbild der Kommune im Oberhalbstein werde somit nur temporär durch den Turmbau beeinflusst, schrieb die Regierung.

Der Turm soll das höchste mit einem 3D-Drucker erstellte Bauwerk der Welt werden. Origen spannt dafür mit der ETH Zürich zusammen. 3,5 Millionen Franken soll das Bauwerk kosten.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Inflation könnte laut EZB-Chefökonom zu Lohn-Preis-Spirale führen
Wirtschaft

Inflation könnte laut EZB-Chefökonom zu Lohn-Preis-Spirale führen

EZB-Chefökonom Philip R. Lane warnt vor zu hohen Lohnabschlüssen als Reaktion auf die extrem gestiegene Inflation. Diese könnten zu Zweitrundeneffekten und damit zur Lohn-Preis-Spirale führen.

Auto landet in Schüpfheim in Bach - Lenker im Spital
Regional

Auto landet in Schüpfheim in Bach - Lenker im Spital

Ein 75-jähriger Autofahrer ist am Montag in Schüpfheim LU aus ungeklärten Gründen von der Strasse abgekommen und in einem Bachbett gelandet. Er verletzte sich dabei so schwer, dass ihn die Rega ins Spital fliegen musste.

Japan ehrt ermordeten Ex-Premier Abe mit Staatstrauerakt
International

Japan ehrt ermordeten Ex-Premier Abe mit Staatstrauerakt

Mit einem heftig umstrittenen Staatstrauerakt voller militärischem Pomp hat Japan den kürzlich ermordeten Ex-Regierungschef Shinzo Abe geehrt. Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen und begleitet von wütenden Protesten nahmen am Dienstag in Tokio rund 4300 Trauergäste aus dem In- und Ausland an dem Staatsakt in der Kampfsporthalle Nippon Budokan teil, darunter US-Vizepräsidentin Kamala Karris. Unter dem Donner von Kanonenschüssen trug Abes Witwe Akie in einen schwarzen, formellen Kimono gekleidet die Urne mit der Asche in die Halle. Die Trauergäste hatten vor einem riesigen Porträt des Ermordeten mit schwarzem Trauerflor Platz genommen.

BAG meldet 16'826 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von sieben Tagen
Schweiz

BAG meldet 16'826 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von sieben Tagen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von sieben Tagen 16'826 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG sieben neue Todesfälle und 212 Spitaleinweisungen.