Grundeigentümer präsentieren Wünsche der Bevölkerung für LG-Areal


News Redaktion
Regional / 30.11.20 20:00

Vielseitig, durchmischt, bezahlbar, innovativ und flexibel: So soll das Landis&Gyr-Areal in Zug künftig sein, wenn es nach den Vorstellungen der Zugerinnen und Zuger ginge. 

In Zug setzt man sich damit auseinander, wie das LG-Areal dereinst aussehen soll. (FOTO: LG Zug)
In Zug setzt man sich damit auseinander, wie das LG-Areal dereinst aussehen soll. (FOTO: LG Zug)

Die verantwortlichen Grundeigentürmer haben am Montagabend die Empfehlungen aus dem Mitwirkungsverfahren zur künftigen Nutzungen in den Erdgeschossen und im Aussenraum präsentiert.

Mit der Präsentation finde der Mitwirkungsprozess seinen vorläufigen Abschluss, teilte LG Zug am Montag mit. Die Empfehlungen der Zuger Bevölkerung würden nun von den Grundeigentümern auf ihre marktwirtschaftliche Plausibilität und Realisierbarkeit geprüft. Ziel ist es, der 142000 Quadratmeter grossen Fläche neues Leben einzuhauchen.

Die Bevölkerung konnte auf einer Onlineplattform Empfehlungen abgeben. Insgesamt gingen innert drei Wochen 225 Beiträge, 107 Bewertungen und 15 Kommentare zu sechs Themenfeldern ein.

Dabei war von generationenübergreifendem Zusammenkommen, Plätzen für Kunst, Kultur, Aufenthalt und Begegnung, Schaffen einer Oase ohne Lichterlöschen, Etablierung von Hof- oder Quartierläden und einer Flaniermeile mit Bars, Cafés und Restaurant die Rede, heisst es in der Mitteilung.

In den Empfehlungen sei unter anderem die Sport-, Markt- und Eventhalle Freiruum stark gewichtet worden. Als bedeutende Institution auf dem LG-Areal werde sie von vielen als ein zu erhaltender und weiterzuentwickelnder Ort erachtet, heisst es weiter.

Thematisiert wurde auch das geringe Angebot an bezahlbarem Wohnraum in Zug für unterschiedliche Zielgruppen. Dieser sei ein wichtiges Kriterium für die Entwicklung eines neuen Stadtteils.

Ende September teilte LG Zug mit, dass sich im Rahmen eines öffentlich ausgeschriebenen Studienverfahrens fünf Planerteams mit der städtebaulichen Gesamtentwicklung des Areals auseinandergesetzt hatten. Als Sieger gingen das Zürcher Team Christian Salewski & Simon Kretz Architekten, pool Architekten, Studio Vulkan Landschaftsarchitektur und mrs partner hervor.

(sda)


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