Gummiböötler in Gefahr: Kraftwerk Dietikon muss Notstopp einleiten


Roman Spirig
Schweiz / 03.07.20 16:00

Zum wiederholten Mal sind beim Kraftwerk Dietikon Gummiböötler in ernsthafte Gefahr geraten. Freizeit-Kapitäne verpassten den Ausstieg und hingen dann im Rechen fest. Das Kraftwerk musste notfallmässig abgestellt werden.

Gummiböötler in Gefahr: Kraftwerk Dietikon muss Notstopp einleiten (Foto: KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER)
Gummiböötler in Gefahr: Kraftwerk Dietikon muss Notstopp einleiten (Foto: KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER)

Der offizielle und sichere Ausstieg aus der Limmat befinde sich bei der Allmend Glanzenberg und weiter flussabwärts bei der Nötzliwiese, schreiben die EKZ in einer Mitteilung vom Freitag.

Geraten die Gummiböötler in den Kraftwerkskanal, wie es diese Woche einmal mehr passierte, wird es gefährlich. Sie hätten den letzten Ausstieg bei der Kahnrampe nicht geschafft und sich nicht an der Sicherheitsleine festhalten können, schreiben die EKZ.

Die Böötler wurden weiter kanalabwärts bis zum Horizontalrechen vor den Turbineneinläufen getrieben. Nur dank einem manuell eingeleiteten Notstopp des Kraftwerks konnten die Freizeitkapitäne rasch und unverletzt geborgen werden. Die Böötler hatten Glück im Unglück, denn das Kraftwerk ist normalerweise nicht besetzt.

Die EKZ rufen alle Böötler zur Vorsicht auf und fordern sie auf, die Limmat rechtzeitig zu verlassen. Wer im Rechen hängenbleibt, gefährdet nicht nur sich selber. Denn nach einem Maschinenstopp fliesst das Wasser über das Wehr, was die Personen auf den Kiesbänken und andere Böötler in Gefahr bringen kann.

(sda)


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