Gerettete Bewohnerin nach Brand in Zug vorläufig festgenommen


Roman Spirig
Regional / 14.08.19 16:50

Die Zuger Feuerwehr hat am Mittwoch eine Frau aus einem brennenden Haus in der Stadt geborgen. Die 68-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht und danach umgehend festgenommen: Sie wird verdächtigt, das Feuer selber gelegt zu haben.

(Foto: Zuger Polizei) Update folgt
(Foto: Zuger Polizei) Update folgt

Die Einsatzzentrale sei um 15.45 informiert worden, dass an der Guthirtenstrasse in Zug ein Haus brenne und sich darin eine Person befinde, teilte die Kantonspolizei Zug am Mittwochabend mit. Als die Feuerwehrleute am Brandort eintrafen, stand der Dachstock bereits in Flammen.

Während die Feuerwehr das Feuer von aussen bekämpfte, drangen Atemschutztrupps ins Innere des Hauses vor, um die Frau zu bergen. Sie wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. Weitere Personen befanden sich demnach zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Haus.

Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf die Nachbarhäuser verhindern. Das Haus sei jedoch nicht mehr bewohnbar. Die Höhe des Schadens konnte die Polizei noch nicht beziffern.

Die Brandursache sei zwar noch nicht geklärt, doch die Ermittler gingen nach bisherigen Erkenntnissen von Brandstiftung aus. Dringend tatverdächtig sei die gerettete Frau. Im Einsatz standen 60 Angehörige der Feuerwehren Zug und Baar sowie Mitarbeitende der Rettungsdienste.


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Hort der Rechtsextremisten? - Deutsche Elitetruppe KSK im Zwielicht
International

Hort der Rechtsextremisten? - Deutsche Elitetruppe KSK im Zwielicht

Es ist ein Hauch von Abenteuer und Geheimnis, der diese Truppe umweht. Kampfeinsätze am Hindukusch, Befreiung deutscher Geiseln aus Krisengebieten, Jagd auf Terroristen und Kriegsverbrecher - dies alles gehört zu den Aufgaben des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der deutschen Bundeswehr.

Luzerner Feuerwehren nach Unwettern weiterhin im Einsatz
Regional

Luzerner Feuerwehren nach Unwettern weiterhin im Einsatz

Nach den heftigen Regenfällen vom Donnerstagabend sind im Kanton Luzern auch am Freitag noch Feuerwehrleute im Einsatz gestanden. Zwischen 16.30 Uhr bis 5.15 Uhr gingen 620 Notrufe ein, 27 Feuerwehren mit total 800 Angehörigen rückten zur Bewältigung der Schäden aus.

Trump führt hohe Corona-Zahlen auf Ausweitung der Tests zurück
International

Trump führt hohe Corona-Zahlen auf Ausweitung der Tests zurück

Präsident Donald Trump hat den rasanten Anstieg der Corona-Fallzahlen in den USA erneut damit begründet, dass in dem Land weitaus mehr auf das Virus getestet werde.

Minen-Unglück in Myanmar: Opferzahl steigt auf 166
Wirtschaft

Minen-Unglück in Myanmar: Opferzahl steigt auf 166

Nach einem Erdrutsch in einer Bergbauregion in Myanmar ist die Zahl der Toten auf mindestens 166 gestiegen. Das teilte die Feuerwehr auf Facebook mit.