Häberli verliert mit FCL erneut - Für St. Gallen waren 10 Niederlagen genug


Roman Spirig
Sport / 02.12.19 01:20

Zehnmal in Folge hat St. Gallen ein Meisterschaftsspiel gegen Luzern verloren. Beim elften Mal hoben die Ostschweizer den Fluch auf eindrückliche Art auf: Sie siegten in Luzern 4:1.

Häberli verliert mit FCL erneut - Für St. Gallen waren 10 Niederlagen genug (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Häberli verliert mit FCL erneut - Für St. Gallen waren 10 Niederlagen genug (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)

Der Match gehorchte nicht der Statistik der letzten zweieinhalb Jahre, sondern bildete die aktuelle Form und die aktuelle Verfassung der Mannschaften ab.

Hier der FC Luzern, der nunmehr fünf Super-League-Partien in Serie verloren hat und dessen Trainer Thomas Häberli in den nächsten Wochen möglicherweise um seine Anstellung wird bangen müssen.

Aus der Sicht der Innerschweizer fiel das Ergebnis, zu dem drei verwertete Penaltys beitrugen, deutlich zu hoch aus. Vor dem 0:1 beging Verteidiger Lazar Cirkovic ein ebenso klares wie dummes und unnötiges Foul, das zum ersten Penaltytor führte. Nach dem 1:2-Rückstand liessen sich die Luzerner nicht abschütteln. Vor dem 1:3, das ebenfalls der sichere Penaltyschütze Jordi Quintilla erzielte, hatte Pascal Schürpf mit einem Pfostenschuss Pech. Es war ein Match, der gegen eine Mannschaft läuft, der es sowieso schon schlecht läuft.

Dort der Jungbrunnen FC St. Gallen, der wie meistens seit vielen Wochen die Spiellust sprudeln liess. Obwohl über weite Strecken der Partie nicht überlegen, machten die St. Galler immer den Eindruck, als würden sie an die drei Punkte glauben. Sie haben verschiedene Spieler in ihren Reihen, die in einer hervorragenden Form sind, nicht nur der Schlüsselspieler Quintilla.

In der ersten Halbzeit war die Stimmung gereizt. Es wurde hart gespielt und allenthalben provoziert, gepöbelt und gerempelt. Auch die sechs vor der Pause ausgesprochenen Verwarnungen zeugten davon. Die zweite Hälfte immerhin verlief gesittet.

(sda)


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