Harris stoppt Wahlkampfreisen nach Corona-Fällen


News Redaktion
International / 16.10.20 00:48

Die demokratische Kandidatin für das US-Vizepräsidentenamt, Kamala Harris, setzt nach zwei Coronafällen in ihrem Umfeld für den Rest der Woche ihre Wahlkampfreisen aus. Das sei lediglich eine Vorsichtsmassnahme, betonte ihr Wahlkampfteam am Donnerstag.

Die Kandidatin der Demokraten für das US-Vizepräsidentenamt, Kamala Harris, hat wegen Corona-Fällen sämtliche Wahlkampfveranstaltungen vorläufig ausgesetzt. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/Carolyn Kaster)
Die Kandidatin der Demokraten für das US-Vizepräsidentenamt, Kamala Harris, hat wegen Corona-Fällen sämtliche Wahlkampfveranstaltungen vorläufig ausgesetzt. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/Carolyn Kaster)

Man habe am Mittwochabend erfahren, dass Harris Kommunikationschefin Liz Allen und ein Mitglied einer Flugbesatzung positiv getestet worden seien. Harris sei mit ihnen am 8. Oktober unterwegs gewesen. Dabei hätten aber alle Masken benutzt, die auch den Träger schützen sollen.

Harris müsse nach Vorgabe der US-Gesundheitsbehörde CDC nicht in Quarantäne gehen, weil sie nicht in unmittelbarer Nähe der Infizierten binnen zwei Tagen vor deren positiven Tests gewesen sei, hiess es. Dennoch werde sie bis Ende der Woche auf Reisen verzichten und sich auf Online-Events beschränken

Harris hatte am Dienstag und Mittwoch an der Anhörung der Kandidatin für das Oberste Gericht der USA, Amy Coney Barrett, als Vorsichtsmassnahme von ihrem Büro aus statt im Sitzungssaal teilgenommen.

Im Zuge der Kontaktrückverfolgung wurde eine weitere Person im Umfeld von Harris und Präsidentschaftskandidat Joe Biden positiv auf Corona getestet. Es handele sich um einen Mitarbeiter des Unternehmens, das das Flugzeug von Biden chartert.

Die Person sei bei Bidens Reisen nach Ohio und Florida am Montag und Dienstag mit im Flugzeug gewesen, allerdings stets in mehr als 15 Metern Entfernung von Biden und mit Maske. Bidens Arzt und die medizinischen Berater der Kampagne sähen keine Notwendigkeit, dass sich Biden in Quarantäne begeben müsse, erklärte Wahlkampfmanagerin Jen OMalley Dillon.

(sda)


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