Heranwachsende extrem belastet - Mehr Plätze in Psychiatrie nötig


News Redaktion
Schweiz / 10.06.21 10:33

Bereits seit einigen Jahren steigt der Bedarf für die psychologische und psychiatrische Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Kanton Zürich. Mit der Coronavirus-Pandemie hat sich die Lage weiter zugespitzt. Der Regierungsrat will nun mit 7,9 Millionen Franken die Versorgung sicherstellen.

Kinder und Jugendliche sind stark belastet durch die Corona-Pandemie. Immer mehr müssen im Rahmen von Suizidversuchen auf den Notfallstationen behandelt werden. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
Kinder und Jugendliche sind stark belastet durch die Corona-Pandemie. Immer mehr müssen im Rahmen von Suizidversuchen auf den Notfallstationen behandelt werden. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Es werde immer deutlicher, dass Kinder und Jugendliche durch die Pandemie und die getroffenen Massnahmen besonders stark psychisch belastet seien, teilte die Regierung am Donnerstag mit. Die psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen häuften sich und es gebe eine starke Zunahme von Kindern und Jugendlichen, die wegen Suizidversuchen auf den Notfallstationen behandelt werden müssten.

Die vorhandenen Kapazitäten reichen für die Versorgung der Betroffenen nicht aus. Die Kinder- und Jugendpsychiatrien sind ambulant und stationär überlastet, wie es in der Mitteilung heisst. Gemeinsam mit den psychiatrischen Kliniken hat die Gesundheitsdirektion ein Massnahmenpaket ausgearbeitet.

Zur sofortigen Entlastung werden zusätzliche stationäre und ambulante Kapazitäten geschaffen. Der Regierungsrat stellt dafür maximal 7,9 Millionen Franken zur Verfügung.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Die Türkei und Wales dürfen nicht verlieren
Sport

Die Türkei und Wales dürfen nicht verlieren

In der Partie zwischen der Türkei und Wales am Mittwoch in Baku stehen beide Teams unter Zugzwang. Dem Verlierer droht das Verpassen der Achtelfinals.

Tödliche Stiche in Tirol - Verdächtiger wollte ins Gefängnis
International

Tödliche Stiche in Tirol - Verdächtiger wollte ins Gefängnis

Ein 29-Jähriger hat nach eigenen Angaben in Österreich einen Mann gezielt getötet, um ins Gefängnis zu kommen. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.

Die Rückkehr des Verbannten
Sport

Die Rückkehr des Verbannten

Nach fast sechs Jahren ohne Aufgebot steht Karim Benzema wieder in Frankreichs Nationalteam. Der Routinier soll den Weltmeister etwas aufwühlen, aber nicht zu sehr.

H&M steigert Umsatz deutlich - Corona-Belastungen lassen nach
Wirtschaft

H&M steigert Umsatz deutlich - Corona-Belastungen lassen nach

Die Geschäfte des Moderiesen Hennes & Mauritz (H&M) erholen sich dank immer weniger pandemiebedingter Einschränkungen und mehr geöffneter Geschäfte. Die Verkäufe legten zuletzt deutlich zu.