Höhere Kosten für Zentralschweiz nach Verschiebung der Universiade


Roman Spirig
Regional / 18.03.21 18:00

Die Verschiebung der Winteruniversiade wegen der Coronapandemie beschert den Zentralschweizer Kantonen höhere Kosten. Die zusätzlichen Beiträge belaufen sich auf insgesamt 1,4 Millionen Franken, wie der Kanton Uri mitteilt.

Höhere Kosten für Zentralschweiz nach Verschiebung der Universiade (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Höhere Kosten für Zentralschweiz nach Verschiebung der Universiade (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Die Winteruniversiade in der Zentralschweiz und auf der Lenzerheide GR soll neu vom 11. bis am 21. Dezember 2021 stattfinden, satt wie geplant im Januar. Die Verschiebung bringt Mehrkosten mit sich, da das Wettkampfprogramm, die Wettkampforte sowie auch die Standorte der Eröffnungs- und Schlusszeremonien zum Teil umgeplant werden mussten.

Für den Kanton Uri, der in Andermatt-Realp die Langlaufwettkämpfe austragen wird, ergäben sich keine wesentlichen organisatorischen Veränderungen, schreibt der Regierungsrat in einer am Donnerstag veröffentlichten Antrag ans Parlament. Darin fordert er einen Nachtragskredit von 100000 Franken.

Der Urner Landrat hatte 2015 bereits einen Beitrag von 500000 Franken an die Winteruniversiade gesprochen. Zuletzt belief sich das Budget für den Anlass mit 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf 39 Millionen Franken. Die Verschiebung führte laut den Organisatoren zu Mehrkosten von 10 bis 15 Prozent des Budgets.

Die öffentliche Hand soll sich daran beteiligen. Neben dem Kanton Uri würden die weiteren Zentralschweizer Kantone insgesamt um zusätzliche Beiträge in der Höhe von 1,3 Millionen Franken ersucht. Bis auf Biathlon und Ski-Orientierungslauf, die auf der Lenzerheide durchgeführt werden, findet die Winteruniversiade in der Zentralschweiz statt.

Die Urner Regierung macht sich für den Zusatzkredit stark, leiste doch die Winteruniversiade einen wichtigen Beitrag zur Ankurbelung von Wirtschaft und Tourismus nach der Coronakrise. Die Winteruniversiade ist nach den olympischen Spielen der grösste Multisportanlass, der im Winter stattfindet. Studentinnen und Studenten aus 50 Ländern messen sich in zehn Sportarten.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Umea und Tampere haben die sauberste Luft in Europa
International

Umea und Tampere haben die sauberste Luft in Europa

Das schwedische Umea und Tampere in Finnland haben nach Angaben der EU-Umweltagentur EEA die sauberste Luft in Europa. Zürich rangiert bezüglich Feinstaubbelastung auf Platz 54 von 323, Basel auf Rang 95. Lugano schaffte es nur ins Mittelfeld (Platz 161).

Die Türkei und Wales dürfen nicht verlieren
Sport

Die Türkei und Wales dürfen nicht verlieren

In der Partie zwischen der Türkei und Wales am Mittwoch in Baku stehen beide Teams unter Zugzwang. Dem Verlierer droht das Verpassen der Achtelfinals.

Seebecken: Zürcher Stadtrat passt Planung der Realität an
Regional

Seebecken: Zürcher Stadtrat passt Planung der Realität an

Die heute bestehenden Nutzungen am Zürcher Seebecken sollen im Planungsrecht nachvollzogen und damit für die Zukunft gesichert werden: Der Stadtrat hat zwei Pläne überarbeitet und zuhanden des Gemeinderats verabschiedet.

Eriksen erholt sich im Kreis der Familie
Sport

Eriksen erholt sich im Kreis der Familie

Der dänische Internationale Christian Eriksen hat sechs Tage nach seinem Herzstillstand in der EM-Auftaktpartie von Dänemark gegen Finnland das Spital verlassen.