Informatikunterricht: Mehr Geld für private Schwyzer Gymnasien


Roman Spirig
Regional / 02.09.19 10:46

Ab dem nächsten Schuljahr wird das Fach Informatik an Schwyzer Gymnasien obligatorisch. Weil die zwei zusätzlichen Lektionen eine Erhöhung des kantonalen Beitrags an die privaten Mittelschule zur Folge haben, muss das Mittelschulgesetz angepasst werden.

Informatikunterricht: Mehr Geld für private Schwyzer Gymnasien (Foto: KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER)
Informatikunterricht: Mehr Geld für private Schwyzer Gymnasien (Foto: KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER)

Die kantonale Beitragspauschale an private Mittelschulen soll um 175 Franken auf neu 19'675 Franken erhöht werden, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Die Einführung soll ab dem Schuljahr 2020/2021 für diejenigen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten erfolgen, welche dann in der ersten Gymnasialklasse im obligatorischen Fach Informatik unterrichtet werden.

Ab diesem Zeitpunkt ergäben sich für den Kanton jährliche Mehrkosten von rund 80'000 Franken, heisst es weiter. Die Regierung schickte den entsprechenden Entwurf für die Teilrevision des Mittelschulgesetzes bis Ende November in die Vernehmlassung. Im Januar 2020 soll der bereinigte Bericht und Antrag an den Kantonsrat vorliegen.

Die Teilrevision betrifft einerseits die Änderung der Regelung der kantonalen Beiträge an die privaten Mittelschulen. Andererseits soll für künftige Anpassungen, die ausschliesslich aufgrund einer Erhöhung oder einer Senkung von obligatorischen Lektionen erfolgen, die Kompetenz für die Anpassung der Beiträge an die Regierung delegiert werden.

Im Juni 2018 hatte die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren beschlossen, an allen Schweizer Gymnasien Informatik neu als obligatorisches Fach einzuführen. Weil diese Einführung mit einer Erhöhung der Lektionendotation verbunden ist, ergeben sich Mehrkosten, die auch den privaten Mittelschulen im Kanton Schwyz mit Leistungsauftrag abgegolten werden.

(sda)


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