IOC-Vertreter telefonieren per Video erneut mit Peng Shuai


News Redaktion
Sport / 02.12.21 12:34

Das Internationale Olympische Komitee spricht erneut mit der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai und verteidigt gleichzeitig seinen "menschlichen Ansatz" in dieser Angelegenheit.

Peng Shuai telefoniert per Video mit dem IOC. Im Bild Aufnahmen des ersten Gesprächs mit IOC-Präsident Thomas Bach. (FOTO: KEYSTONE/EPA/OIS/IOC/ INTERNATIONAL OLYMPIC COMMITTEE / GREG MARTI)
Peng Shuai telefoniert per Video mit dem IOC. Im Bild Aufnahmen des ersten Gesprächs mit IOC-Präsident Thomas Bach. (FOTO: KEYSTONE/EPA/OIS/IOC/ INTERNATIONAL OLYMPIC COMMITTEE / GREG MARTI)

Wir teilen die Sorge um das Wohlergehen und die Sicherheit von Peng Shuai mit vielen anderen Personen und Organisationen, aber wir haben uns für einen sehr menschlichen und personenzentrierten Ansatz entschieden, schrieb das IOC in einem Communiqué, in dem keine Aufnahmen oder Bilder aus dem Gespräch veröffentlicht wurden.

Während der IOC-Präsident Thomas Bach vor zehn Tagen den ersten Kontakt eines ausländischen Gesprächspartners mit der Spielerin erreicht hatte, führte ein Team des IOC die zweite halbstündige Videokonferenz durch, in der die Spielerin sicher und gut zu sein schien, wenn man die schwierige Situation bedenkt, in der sie sich befindet. Wir haben ihr eine sehr breite Unterstützung angeboten, werden in regelmässigem Kontakt mit ihr bleiben und haben bereits ein persönliches Treffen im Januar vereinbart. Diese Abmachung war im Gespräch mit Bach getroffen worden.

Wie in seinen früheren Mitteilungen zu diesem Thema machte das IOC keine Anspielung auf die Anfang November von Peng Shuai gegen einen ehemaligen hochrangigen chinesischen Politiker erhobenen Vorwürfe sexueller Übergriffe, forderte keine Klarstellung in diesem Punkt oder eine Garantie für die volle Bewegungsfreiheit der Spielerin.

Diese Diskretion, die von Kritikern als Absicht verstanden wird, den Gastgeber der nächsten Winterspiele in Peking zu schonen, steht im Gegensatz zu den scharfen Stellungnahmen vieler Tennisstars und des am Mittwoch verkündeten Entscheids der WTA, ihre Turniere in China auszusetzen.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Samuel Giger - jetzt noch klarerer Favorit für Pratteln
Sport

Samuel Giger - jetzt noch klarerer Favorit für Pratteln

Am letzten Kranzfest vor dem Eidgenössischen Fest trumpft Samuel Giger abermals gross auf. Der Thurgauer gewinnt trotz seiner erst 24 Jahre zum 5. Mal - es ist ein Rekord - den Schwägalp-Schwinget.

China kündigt weitere Manöver an - Ärger über US-Delegation in Taiwan
International

China kündigt weitere Manöver an - Ärger über US-Delegation in Taiwan

Peking/Taipeh - Aus Verärgerung über den Besuch einer weiteren Delegation des US-Kongresses in Taiwan hat China neue Manöver um die demokratische Inselrepublik angekündigt.

Ceesay trifft und verliert
Sport

Ceesay trifft und verliert

Der ehemalige FCZ-Stürmer Assan Ceesay schiesst in seinem ersten Einsatz in der Serie A gleich ein Tor.

Forscher warnen vor künftigem
International

Forscher warnen vor künftigem "Extremhitzegürtel" in den USA

Forscher haben vor der Entstehung eines "Extremhitzegürtels" mit gefühlten Temperaturen von rund 52 Grad Celsius oder mehr in den USA gewarnt. Die Nichtregierungsorganisation First Street Foundation legte am Montag eine entsprechende Studie vor.