Jahrestag der Niederschlagung der Tiananmen-Proteste


News Redaktion
International / 04.06.20 04:31

Die blutige Niederschlagung der Proteste auf dem Pekinger Tiananmen-Platz jährt sich heute Donnerstag zum 31. Mal. Auf dem chinesischen Festland sind Gedenkveranstaltungen verboten.

Am 4. Juni 1989 schlug die chinesische Regierung die Demonstrationen auf dem Tiananmenplatz blutig nieder. Der Tag jährt sich heuer zum 31. Mal. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/EPA/WU HONG)
Am 4. Juni 1989 schlug die chinesische Regierung die Demonstrationen auf dem Tiananmenplatz blutig nieder. Der Tag jährt sich heuer zum 31. Mal. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/EPA/WU HONG)

Auch in der Sonderverwaltungszone Hongkong haben die Behörden in diesem Jahr Mahnwachen untersagt. Als Grund wurden die Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus angegeben.

Die Organisatoren sehen darin allerdings nur einen Vorwand. Im teilautonomen Hongkong hat es seit dem vergangenen Jahr immer wieder Grossdemonstrationen der Demokratiebewegung gegeben.

Die chinesische Armee war in der Nacht zum 4. Juni 1989 mit Panzern gegen Studenten vorgegangen, die auf dem Tiananmen-Platz in Peking für mehr Demokratie demonstrierten. Hunderte, nach einigen Schätzungen sogar mehr als tausend Menschen wurden getötet.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Frau zwängt in Flüelen Auto durch Personen-unterführung
Regional

Frau zwängt in Flüelen Auto durch Personen-unterführung

Eine Autofahrerin ist am Donnerstagabend in Flüelen UR durch eine Personenunterführung gefahren. Wegen der engen Platzverhältnisse richtete sie dabei Sachschaden an. Die 55-Jährige stand mutmasslich unter Medikamenteneinfluss.

Peter Steudtner in Türkei von Terrorvorwürfen freigesprochen
International

Peter Steudtner in Türkei von Terrorvorwürfen freigesprochen

Der deutsche Menschenrechtler Peter Steudtner ist in der Türkei von Terrorvorwürfen freigesprochen worden. Auch sein schwedischer Kollege Ali Gharavi erhielt Freispruch, wie das Gericht am Freitag in Istanbul entschied.

Seehofer will grössere Beteiligung der EU-Staaten bei Seenotrettung
International

Seehofer will grössere Beteiligung der EU-Staaten bei Seenotrettung

Der deutsche Bundesinnenminister Horst Seehofer fordert eine grössere Beteiligung der EU-Staaten bei der Rettung von Migranten in Seenot.

BMW erwartet trotz Coronakrise schwarze Zahlen im Gesamtjahr
Wirtschaft

BMW erwartet trotz Coronakrise schwarze Zahlen im Gesamtjahr

BMW rechnet trotz monatelanger Produktionsstopps in der Coronakrise in diesem Jahr nicht mit einem Verlust. "Wir gehen davon aus, dass wir ein positives Ergebnis haben werden", sagte Konzernchef Oliver Zipse am Donnerstag.