Japan vor Wahl von Suga zum neuen Regierungschef


News Redaktion
International / 16.09.20 03:26

Japans scheidender Ministerpräsident Shinzo Abe hat sein Kabinett aufgelöst und damit den Weg zur Wahl von Yoshihide Suga zu seinem Nachfolger freigemacht.

Yoshihide Suga, Japans designierter neuer Regierungschef, betritt das Büro des Premierministers für eine Kabinettssitzung. Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Eugene Hoshiko)
Yoshihide Suga, Japans designierter neuer Regierungschef, betritt das Büro des Premierministers für eine Kabinettssitzung. Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Eugene Hoshiko)

Die Wahl Sugas am Mittwoch bei einer ausserordentlichen Parlamentssitzung galt nur noch als Formsache, da die Koalitionsparteien die Mehrheit der Sitze haben. Mit seinen 71 Jahren wird Suga der älteste Regierungschef Japans seit rund drei Jahrzehnten sein. Fast acht Jahre lang hatte er Abe als Kabinettssekretär und Regierungssprecher gedient. Noch am Mittwoch wollte er sein Kabinett vorstellen, das voll sein dürfte mit Ministern, die schon unter Abe dienten. Suga will dessen Politik fortsetzen. Abe war Japans am längsten amtierender Ministerpräsident.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Sonova verdaut Coronakrise rascher
Wirtschaft

Sonova verdaut Coronakrise rascher

Der Hörsystem-Hersteller Sonova erholt sich rascher vom Einbruch der Coronakrise als bisher angenommen. Das per Ende September schliessende erste Halbjahr 2020/21 bringt bessere Zahlen als befürchtet.

Hirschi als Dritter auf dem Podest - WM-Titel an Alaphilippe
Sport

Hirschi als Dritter auf dem Podest - WM-Titel an Alaphilippe

Nach seinen starken Auftritten an der Tour de France erfüllt Marc Hirschi im WM-Strassenrennen die hohen Erwartungen. Der junge Berner sprintet in Imola beim Sieg von Julian Alaphilippe zu Bronze.

In Genf verdienen alle künftig mindestens 23 Franken pro Stunde
Schweiz

In Genf verdienen alle künftig mindestens 23 Franken pro Stunde

Im Kanton Genf muss Angestellten künftig in allen Branchen ein Lohn von mindestens 23 Franken pro Stunde bezahlt werden. Die Mindestlohn-Initiative der Gewerkschaften wurde mit 58 Prozent Ja-Stimmen angenommen.

Israelische Soldaten müssen in Corona-Krise in Stützpunkten bleiben
International

Israelische Soldaten müssen in Corona-Krise in Stützpunkten bleiben

Israelische Soldaten in Ausbildung dürfen wegen der Corona-Krise ihre Stützpunkte von Dienstag an nicht mehr verlassen. Das Verbot soll bis zu einem Monat gelten, wie das Militär am Sonntag mitteilte. Begründet wird es mit den hohen Infektionszahlen in dem Land. Die Einsatzbereitschaft der Armee aufrechtzuerhalten, sei eine der wichtigsten Aufgaben, erklärte Generalstabschef Aviv Kochavi.