Japan will einige Millionen Barrel Öl aus Reserve freigeben


News Redaktion
Wirtschaft / 24.11.21 11:15

Japan will im Zuge einer abgestimmten Aktion mit den USA und anderen Ländern einige Millionen Barrel Öl aus seinen strategischen Reserven freigeben.

Nach den USA will nun auch Japan einen Teil seiner Ölreserven freigeben, um damit die Ölpreise zu senken. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/HASAN JAMALI)
Nach den USA will nun auch Japan einen Teil seiner Ölreserven freigeben, um damit die Ölpreise zu senken. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/HASAN JAMALI)

Über den Zeitpunkt gebe es noch keine Entscheidung, wurde Industrieminister Koichi Hagiuda am Mittwoch von der Nachrichtenagentur Kyodo zitiert. Angesichts der gestiegenen Energiepreise hatte US-Präsident Joe Biden am Dienstag die Freigabe von 50 Millionen Barrel Öl angekündigt. Nach Angaben seiner Regierung handelt es sich um eine konzertierte Aktion mit Ländern wie China, Indien, Japan, Südkorea und Grossbritannien. Seit Wochen wurde spekuliert, dass die USA einen Teil ihrer strategischen Ölreserven auf den Markt werfen, um die Preise zu drücken.

Die Stabilität der Ölpreise sei für die wirtschaftliche Erholung wichtig, sagte Hagiuda. Um nicht gegen Japans Gesetz zur Öl-Vorratshaltung zu verstossen, plant die Regierung laut Kyodo so viel überschüssiges Öl aus den Reserven freigeben, dass das Ziel nicht gefährdet wird, ausreichend Öl für den Verbrauch an 160 Tagen zu lagern.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Heimatschutz sieht sich im Kampf um Luzerner Gewerbebau gestärkt
Regional

Heimatschutz sieht sich im Kampf um Luzerner Gewerbebau gestärkt

Das letzte Wort über das von einem Abbruch bedrohte Gewerbegebäude an der Tribschenstrasse in Luzern ist noch nicht gesprochen. Der Schweizer Heimatschutz kann, wenn ein Neubauprojekt vorliegt, juristisch für den Erhalt des 1933 fertiggestellten Gebäudes kämpfen, wie das Bundesgericht festhält.

Titelverteidiger Carlsen spielt mit Schwarz remis
Sport

Titelverteidiger Carlsen spielt mit Schwarz remis

Mit einem Remis in 45 Zügen beginnt in Dubai die Schach-WM.

Erste auf Alpenrose spezialisierte Schmetterlingsart entdeckt
Schweiz

Erste auf Alpenrose spezialisierte Schmetterlingsart entdeckt

Die Alpenrose ist giftig und wird von Tieren und Insektenlarven gemieden. Umso überraschter waren der Ilanzer Schmetterlingsforscher Jürg Schmid und sein Tiroler Kollege Peter Huemer, als sie eine Schmetterlingsart entdeckten, deren Raupen Alpenrosenblätter essen.

Merkel sieht Notlage wegen Corona-Ausbreitung
International

Merkel sieht Notlage wegen Corona-Ausbreitung

Die geschäftsführende deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel dringt darauf, die bedrohliche Corona-Ausbreitung in Deutschland einzudämmen.