Johnson: Neues Sicherheitsbündnis nicht feindselig gegenüber China


News Redaktion
International / 16.09.21 16:58

Das neue Verteidigungsbündnis zwischen Grossbritannien, den USA und Australien ist nach Angaben des britischen Premierministers Boris Johnson nicht feindselig gegenüber China.

Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, spricht bei einer Pressekonferenz in der 10 Downing Street. Foto: Toby Melville/PA Wire/dpa (FOTO: Keystone/PA Wire/Toby Melville)
Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, spricht bei einer Pressekonferenz in der 10 Downing Street. Foto: Toby Melville/PA Wire/dpa (FOTO: Keystone/PA Wire/Toby Melville)

Die Kooperation sei nicht feindselig gegenüber irgendeiner anderen Macht, sagte Johnson am Donnerstag im britischen Unterhaus.

Das als Aukus bezeichnete Sicherheitsbündnis spiegle vielmehr die enge Beziehung zwischen dem Vereinigten Königreich, den USA und Australien wider. Der geplante Austausch von Technologie für den Bau atombetriebener U-Boote stelle einen enorme Vertiefung des Vertrauens dar, sagte Johnson.

US-Präsident Joe Biden, Australiens Regierungschef Scott Morrison und Johnson hatten zuvor eine neue Allianz verkündet, die sich nach Ansicht von Sicherheitsexperten insbesondere gegen die militärische Bedrohung durch China im Indopazifik richtet. Dazu gehört auch die Anschaffung nuklearbetriebener U-Boote durch Australien mithilfe britischer und US-amerikanischer Technologie.

Johnson betonte, die Abmachung sei erst der Anfang einer neuen Kooperation in der Verteidigungstechnologie zwischen den drei Ländern. Weitere Bereiche, in denen man zusammenarbeiten wolle, seien unter anderem Cybersicherheit und künstliche Intelligenz. Der genaue Umfang solle in den kommenden 18 Monaten ausgelotet werden. Dadurch würden auch Hunderte gut bezahlte Arbeitsplätze mit hohen Anforderungen im Vereinigten Königreich entstehen, erklärte Johnson weiter.

(sda)


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