Johnson zweifelt an kompletter Lockerung zum 21. Juni


News Redaktion
International / 12.06.21 16:19

Der britische Premierminister Boris Johnson hat Zweifel an der für den 21. Juni geplanten Aufhebung aller restlichen Corona-Beschränkungen in England erkennen lassen.

Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, gestikuliert bei einem bilateralen Treffen mit der Präsidentin der Europäischen Kommission und dem Präsidenten des Europäischen Rates während des G7-Gipfels. Foto: Peter Nicholls/Reuters Pool/PA Wire/dpa (FOTO: Keystone/Reuters Pool/PA Wire/Peter Nicholls)
Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, gestikuliert bei einem bilateralen Treffen mit der Präsidentin der Europäischen Kommission und dem Präsidenten des Europäischen Rates während des G7-Gipfels. Foto: Peter Nicholls/Reuters Pool/PA Wire/dpa (FOTO: Keystone/Reuters Pool/PA Wire/Peter Nicholls)

Auf die Frage, ob er nun weniger optimistisch sei als noch Ende Mai, sagte Johnson am Samstag dem Sender Sky News: Ja, das ist sicherlich angemessen. Die Ausbreitung der zunächst in Indien entdeckten Delta-Variante des Virus sei sehr beunruhigend. Diese Variante werde leichter übertragen. Es stimme auch, dass Fallzahlen und Zahl der Krankenhausaufenthalte stiegen. Inwieweit sich das auf die Zahl der Todesopfer auswirke, lasse sich noch nicht sagen.

Johnson will am Montag bekanntgeben, wie sein weiterer Fahrplan aussieht. Eigentlich sollen die letzten Beschränkungen in England am 21. Juni aufgehoben werden. Dann könnten zum Beispiel auch Nachtclubs wieder öffnen und Theater ihre Säle wieder voll besetzen. Gastronomie und Geschäfte haben bereits seit Wochen wieder auf. Nach Angaben der Nachrichtenagentur PA wird damit gerechnet, dass Johnson einen Aufschub um bis zu vier Wochen verkünden wird.

Die anderen Landesteile Schottland, Wales und Nordirland entscheiden eigenständig über ihre Corona-Massnahmen. Sie unterscheiden sich allerdings nur im Detail. Teils wurden geplante Lockerungen wegen der Ausbreitung der Delta-Variante bereits verschoben.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

In Freienbach SZ soll aus Öko-Strom Wasserstoff produziert werden
Wirtschaft

In Freienbach SZ soll aus Öko-Strom Wasserstoff produziert werden

In Freienbach SZ soll Wasserstoff für Lastwagen produziert werden. Das Gas werde mit Strom aus erneuerbaren Quellen hergestellt, teilten die Energieunternehmen Alpiq und EW Höfe sowie die Tankstellenbetreiberin Socar am Mittwoch mit. Die Abwärme, die bei der Produktion entstehe, werde ins Fernwärmenetz eingespeist.

Das Glück war nicht auf Stefan Küngs Seite
Sport

Das Glück war nicht auf Stefan Küngs Seite

Vier Zehntelsekunden auf eine Stunde Fahrzeit fehlen zur Medaille. Stefan Küng muss eine bittere Pille schlucken und mit dem Weg vorbei an den Mikrophonen nochmals einen harten Parcours bewältigen.

Sabrina Jaquet verlässt die Olympia-Bühne ohne Sieg
Sport

Sabrina Jaquet verlässt die Olympia-Bühne ohne Sieg

Sabrina Jaquet bleibt der versöhnliche Abschluss einer grossartigen Karriere verwehrt. Das langjährige Aushängeschild im Schweizer Badminton tritt ohne Sieg von der Olympia-Bühne ab.

Marx verpasst Final nach Fehlerorgie zum Schluss
Sport

Marx verpasst Final nach Fehlerorgie zum Schluss

Das Olympia-Debüt von Kanutin Alena Marx endet in den Halbfinals. Nach ansprechendem Start wird der 20-Jährigen der zweite Teil des Wildwasserparks zum Verhängnis. Sie wird 16.