Flückiger krönt Podestserie mit erstem Saisonsieg


News Redaktion
Sport / 13.06.21 14:26

Der Mountainbiker Mathias Flückiger feiert im österreichischen Leogang seinen ersten Saisonsieg im Weltcup und seinen insgesamt dritten Triumph im olympischen Cross-Country.

Wie bereits an den Schweizer Meisterschaften fuhr Mathias Flückiger auch beim Weltcuprennen in leogang als Erster über die Ziellinie (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Wie bereits an den Schweizer Meisterschaften fuhr Mathias Flückiger auch beim Weltcuprennen in leogang als Erster über die Ziellinie (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Nachdem er bereits am Freitag im Short Track der Schnellste gewesen war, liess sich der Berner in Abwesenheit von Mathieu van der Poel und Thomas Pidcock auch im Hauptrennen nicht stoppen.

Flückiger setzte sich in der zweitletzten von sechs Runden ab und siegte mit einem Vorsprung von 14 Sekunden auf den Tschechen Ondrej Cink. Platz 3 ging an den Neuseeländer Anton Cooper. Olympiasieger Nino Schurter klassierte sich im 10. Rang, vier Ränge hinter dem nicht für die Olympischen Spiele berücksichtigen Thomas Litscher.

Flückiger ist derzeit der Inbegriff der Konstanz im Mountainbike-Weltcup. Der 32-Jährige fuhr zum zehnten Mal in Folge in einem WM-, EM- oder Weltcup-Rennen auf das Podest. Seine ersten beiden Weltcupsiege hatte er 2018 in Mount-Saint-Anne und 2019 in Albstadt gefeiert.

Dank seinem dritten Podestplatz im dritten Rennen dieser Saison hat sich Flückiger endgültig unter die Medaillenkandidaten für das Olympia-Rennen in Tokio gehievt. Nach drei von sechs Rennen übernahm der Schweizer Meister von Mathieu van der Poel auch die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung.

Bei den Frauen kommt Jolanda Neff im Hinblick auf die Olympischen Spiele immer besser in Form. Trotz Sturz verpasst die Ostschweizerin im vorletzten Weltcuprennen vor dem Saisonhöhepunkt das Podest als Vierte nur knapp.

In der zweitletzten von fünf Runden leistete sich die frühere Weltmeisterin und dreifache Gesamtweltcupsiegerin an zweiter Stelle liegend einen Sturz, der sie einige Positionen zurückwarf. Am Ende fehlten ihr zwölf Sekunden zum ersten Podestplatz seit August 2019.

Die nächstbesten Schweizerinnen, Sina Frei und Linda Indergand, klassierten sich als Elfte und Zwölfte ausserhalb der Top 10.

Den Sieg sicherte sich überlegen mit fast zwei Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz die Französin Loana Lecomte. Die 21-Jährige baute mit ihrem dritten Sieg im dritten Saisonrennen die Führung im Gesamtweltcup weiter aus.

(sda)


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