Kampf gegen Corona: Malta hat bald die Hälfte der Bürger geimpft


News Redaktion
International / 05.05.21 19:01

Das kleine EU-Land Malta kommt seinem Ziel näher, bis Ende Juni eine Impfquote um die 70 Prozent zu erreichen. Schon jetzt haben 47 Prozent aller 514 000 Einwohner und Einwohnerinnen mindestens eine Impfdosis erhalten, wie Daten des Gesundheitsministeriums in Valletta am Mittwoch zeigten. Bezogen nur auf die Erwachsenen lag die Impfquote sogar bei rund 55 Prozent. Ausserdem gehen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen in dem Inselstaat deutlich zurück. Mit den im internationalen Vergleich hohen Impfquoten will das Mittelmeerland sich als sicheres Reiseziel profilieren.

Ein Arzt zieht eine Spritze mit dem Impfstoff von Moderna auf. Foto: Oliver Berg/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Oliver Berg)
Ein Arzt zieht eine Spritze mit dem Impfstoff von Moderna auf. Foto: Oliver Berg/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Oliver Berg)

Gesundheitsminister Chris Fearne sagte, die Behörden wollten ihr 70-Prozent-Ziel bei Erwachsenen bis Ende Juni erreichen. Bis Mitte August sollen dann alle Erwachsenen ein Angebot erhalten haben. Malta hat in den vergangenen zwei Wochen jeweils weniger als 50 neue Virusfälle pro Tag gemeldet. Die Behörden heben nun nach und nach die im März eingeführten Beschränkungen auf.

Die Regierung in Valletta treibt zudem Pläne voran, eigene Impf-Zertifikate einzuführen, um Reisen in und aus Nicht-EU-Ländern wie Grossbritannien und Israel zu erleichtern. Fast jeder vierte Tourist, der 2019 Malta besuchte, kam aus Grossbritannien.

(sda)


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