Kanton Luzern lässt Warmwasser-Handräder abschrauben


News Redaktion
Regional / 29.09.22 16:06

Der Kanton Luzern nimmt die Warmwasser-Zapfstellen in Verwaltungs- und Schulgebäuden ausser Betrieb. Mit dieser und zahlreichen anderen Massnahmen will er den Energieverbrauch senken. Er ruft die Gemeinden auf, es ihm gleich zu tun.

In Schulen und öffentlichen Gebäuden des Kantons Luzern fliesst nur noch kaltes Wasser aus dem Hahn. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
In Schulen und öffentlichen Gebäuden des Kantons Luzern fliesst nur noch kaltes Wasser aus dem Hahn. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Bei Lavabos in Luzerner WC und Schulzimmern fliesst künftig nur noch kaltes Wasser aus dem Hahn. Der Kanton empfiehlt dazu, das Warmwasser-Handrad abzuschrauben oder bei Einwegmischern den Warmwasserzulauf zu schliessen, wie er am Donnerstag mitteilte. Zudem sollen Spardüsen eingesetzt werden.

In Duschen, Labors und Küchen wird die Wassertemperatur auf 60 Grad beschränkt, das Wasser in Hallenbädern wird fortan zwei Grad kälter sein. Brunnen und Wasserspiele stellt der Kanton ab.

Die Raumtemperatur wird auf 20 Grad beschränkt. Lampen, die mit Bewegungsmeldern ausgestattet sind, schalten schneller wieder aus. Kantonsangestellten ist es zudem verboten, mobile Heizgeräte oder individuelle Kaffeemaschinen, Kühlschränke oder Drucker zu verwenden. Zudem müssen sie nicht genutzte Geräte konsequent vom Strom trennen.

Der Spareffekt der Massnahmen lasse sich nicht genau beziffern, heisst es in der Mitteilung. Doch alleine durch das Zurückschrauben der Heizung erwartet der Kanton zehn Prozent weniger Energieverbrauch.

(sda)


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