Kanton soll Alters- und Pflegeheime finanziell unterstützen


News Redaktion
Schweiz / 27.05.20 16:25

Die Alters- und Pflegeheime im Kanton Zürich sind in der Covid-19-Krise stark gefordert. In einer Dringlichen Anfrage im Kantonsrat wird nun eine mögliche Unterstützung durch den Kanton bei der finanziellen Bewältigung der Corona-Pandemie gefordert.

 (FOTO: )
(FOTO: )

In der Dringlichen Anfrage fordern Kantonsrätinnen und Kantonsräte von SP, EVP, GLP, Grünen, CVP und AL vom Regierungsrat Auskunft über verschiedene Aspekte der Krise in den Alters- und Pflegeheimen. Im Vordergrund des Vorstosses stehen aber finanzielle Fragen.

So soll der Regierungsrat etwa aufzeigen, wie Heime und Gemeinden für Mehrkosten oder fehlende Erträge entschädigt werden sollen. Als Beispiele werden leere Pflegeplätze sowie Ausgaben für den Kauf von Schutzmaterial und das Einrichten von Besucherzonen genannt.

Die Heime seien von der Gesundheitsdirektion auch dazu angehalten worden, Covid-19-Erkrankte wenn möglich selber zu behandeln und nicht an Spitäler zu überweisen.

In dem Vorstoss wird deshalb auch die Frage aufgeworfen, welche Kosten dem Kanton entstanden wären, wenn die Patientinnen und Patienten in Spitälern behandelt worden wären. Der Regierungsrat hat nun fünf Wochen Zeit, die dringliche Anfrage zu beantworten.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Die 30. Runde läuft für Thun und Basel
Sport

Die 30. Runde läuft für Thun und Basel

Die 30. Runde der Super League verläuft für Thun und Basel erfolgreich. Die Berner Oberländer entfernen sich vom direkten Abstiegsplatz, während in Basel leise Hoffnungen auf den Titel zurückkehrten.

Noch ein Corona-Fall in der Super League: 1 Xamax-Spieler positiv
Sport

Noch ein Corona-Fall in der Super League: 1 Xamax-Spieler positiv

Nicht ganz unerwartet gibt es in der Super League einen weiteren Corona-Fall: Ein Spieler von Neuchâtel Xamax wird am Dienstag positiv getestet.

Swatch mit Umsatzeinbruch und Verlust im ersten Halbjahr
Wirtschaft

Swatch mit Umsatzeinbruch und Verlust im ersten Halbjahr

Das Geschäft des Bieler Uhrenkonzerns Swatch ist in der ersten Jahreshälfte im Zuge der Corona-Krise regelrecht eingebrochen. Die Verkäufe haben sich gegenüber dem Vorjahr um gut 40 Prozent verringert und unter dem Strich schrieb die Gruppe einen Verlust.

Macron verteidigt neuen Innenminister gegen Kritik von Frauen
International

Macron verteidigt neuen Innenminister gegen Kritik von Frauen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die viel kritisierte Berufung von Gérald Darmanin zum Innenminister verteidigt. Er respektiere die Wut von Feministinnen, sagte Macron in einem TV-Interview. Gleichzeitig pochte er auf die Unschuldsvermutung.