Kanton Zug baut Energieförder-programm stark aus


News Redaktion
Regional / 13.01.22 15:27

Der Kanton Zug unterstützt die energetische Sanierung von Gebäuden 2022 mit deutlich mehr Geld als in den Vorjahren. Für das laufende Jahr stünden 6 bis 7 Millionen Franken zur Verfügung, dies gegenüber 2,5 Millionen Franken 2021, teilte die Baudirektion am Donnerstag mit.

Weil es nicht billig ist, von einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe mit Erdsonde umzusteigen, gewährt der Kanton Zug neu einen Förderbeitrag. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Weil es nicht billig ist, von einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe mit Erdsonde umzusteigen, gewährt der Kanton Zug neu einen Förderbeitrag. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Mittel für das Gebäudeprogramm stammen vom Bund und vom Kanton, wobei sich die Höhe der Bundesmittel sowohl nach der Einwohnerzahl des Kantons richtet als auch nach der Höhe des kantonalen Beitrags. Weil der Kanton seinen Beitrag von zuletzt 300000 Franken auf neu 2 Millionen Franken aufstockte, erhält er deutlich mehr Bundesmittel.

Der Kanton Zug erhöhte die Mittel, weil er neu auch den Ersatz von Öl-, Gas- und elektrischen Heizungen durch umweltfreundlichere Heizanlagen finanziell unterstützt. Er begründet dies damit, dass die Umstellung auf Wärmepumpen oder automatische Holzheizungen sowie der Anschluss an ein erneuerbares Wärmenetz höhere Investitionen nach sich ziehen würden. Dies halte viele Hausbesitzer von einem Wechsel ab.

(sda)


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