Kanton Zug zahlt 100'000 Franken an Spionage-Serie


News Redaktion
Regional / 02.11.22 14:39

Der Kanton Zug beteiligt sich an der TV-Serie "Davos". Der Regierungsrat hat einen Beitrag von 100'000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen für die Produktion über eine Geheimdienstagentin, die im Bündner Nobelkurort im Jahre 1917 operierte.

Eine neue TV-Serie mit dem Titel
Eine neue TV-Serie mit dem Titel "Davos" wird auch mit Zuger Geld realisiert. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/DAVID KEYTON)

Drehbuchautor der Serie, die in Co-Produktion mit SRF entsteht, ist der Zuger Adrian Illien. "Der Regierungsrat des Kantons Zug erachtet die TV-Serie als innovativ und ein aktuelles Thema bedienend", heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Die Serie spielt 1917 während des Ersten Weltkrieges und erzählt die Geschichte der jungen Schweizer Krankenschwester Johanna Gabathuler, die aus Not heraus für den deutschen Geheimdienst zu spionieren beginnt, der verdeckt in Davos operierte.

(sda)


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