Kim Kardashian boykottiert Instagram für einen Tag


News Redaktion
International / 16.09.20 03:06

Der Reality-Star Kim Kardashian will an diesem Mittwoch im Rahmen einer Protestaktion gegen Hass-Botschaften den Bilderdienst Instagram boykottieren.

Mit einem eintägigen Boykott von Instagram reagiert die US-Ikone Kim Kardashian auf die zahlreichen Hass-Botschaften im Internet. (FOTO: KEYSTONE/AP/Willy Sanjuan)
Mit einem eintägigen Boykott von Instagram reagiert die US-Ikone Kim Kardashian auf die zahlreichen Hass-Botschaften im Internet. (FOTO: KEYSTONE/AP/Willy Sanjuan)

Ich kann nicht zuschauen und still bleiben, während diese Plattformen es weiter zulassen, dass Hass, Propaganda und Falschinformation verbreitet wird, schrieb Kardashian am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Der Boykott bleibt allerdings auf einen Tag beschränkt. Kim Kardashian hat auf Instagram, das zum Facebook-Konzern gehört, 188 Millionen Follower. Die TV-Ikone will auch ihre Seite im Facebook-Netzwerk einen Tag lang einfrieren.

Zu den Promis, die sich an dem eintägigen Boykott beteiligen, gehören auch die Schauspieler Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence und Sacha Baron Cohen. Sie folgen damit einem Aufruf von Bürgerrechtsorganisationen unter dem Schlagwort #StopHateforProfit (Stoppt den Hass für Profit).

Die grossen Onlinenetzwerke stehen im aktuellen US-Präsidentschaftswahlkampf unter stark gewachsenem öffentlichen Druck, gegen aufwiegelnde, manipulative und irreführende Inhalte auf ihren Seiten vorzugehen. Sie haben auch mehrere Schritte in diese Richtung unternommen, die aber nach Ansicht von Kritikern bei weitem nicht ausreichen. Mehrere Grossunternehmen stellten vorübergehend ihre Werbeanzeigen auf Facebook ein, um auf ein energischeres Vorgehen gegen Hass- und Falschbotschaften hinzuwirken.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Glarner Regierung gegen die Deckelung der Krankenkassenprämien
Regional

Glarner Regierung gegen die Deckelung der Krankenkassenprämien

Im Glarus sollen die Krankenkassenprämien nicht auf zehn Prozent eines verfügbaren Haushaltseinkommens begrenzt werden. Die Regierung empfiehlt dem Kantonsparlament, dem Landrat, einen entsprechenden Vorstoss der SP zur Ablehnung.

Kanada und Grossbritannien verhängen Sanktionen gegen Lukaschenko
International

Kanada und Grossbritannien verhängen Sanktionen gegen Lukaschenko

Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Belarus haben Kanada und Grossbritannien Sanktionen gegen Machthaber Alexander Lukaschenko und mehrere weitere Personen verhängt. Dabei gehe es im Fall von Kanada um wirtschaftliche Strafen, die es kanadischen Staatsangehörigen verbieten, Geschäfte mit diesen Personen zu machen, teilte das Aussenministerium in Ottawa am Dienstag mit. "Seit der betrügerischen Präsidentenwahl im August 2020 hat die belarussische Regierung eine systematische Kampagne gegen Unterdrückung und staatlich geförderte Gewalt gegen öffentliche Proteste und die Aktivitäten von Oppositionsgruppen durchgeführt", hiess es zur Begründung. Die Sanktionen seien in Kooperation mit Grossbritannien verhängt worden.

Experte: Wenige Tests auch Grund für niedrige Corona-Zahlen in Polen
International

Experte: Wenige Tests auch Grund für niedrige Corona-Zahlen in Polen

Die vergleichsweise geringe Zahl von registrierten Neuinfektionen in Polen kann nach Einschätzung eines Experten auch auf eine nicht ausreichende Anzahl von Tests zurückzuführen sein. Polen habe zwar einerseits im europaweiten Vergleich auch deshalb weniger Fälle, weil durch einen konsequenten Lockdown im März die Zahl der Infizierten von Beginn an niedrig gehalten wurde, sagte der Virologie Krzysztof Pyrc von der Universität Krakau der Deutschen Presse-Agentur. Der zweite Grund: "Diese Werte können auch daraus resultieren, dass nicht genug Tests vorgenommen werden, wodurch es nicht möglich ist, alle Angesteckten zu identifizieren."

Riesenflugzeug Antonov in Emmen gestartet
Regional

Riesenflugzeug Antonov in Emmen gestartet

Eines der grössten Transportflugzeuge der Welt, eine Antonov An-124, ist am Mittwochmittag auf dem Militärflugplatz von Emmen LU gestartet. Es fliegt eine im Luzerner Vorort produzierte Raketenspitze in den Weltraumbahnhof von Florida in den USA.