Kosovos Ministerpräsident will mehr Schweizer Swisscoy-Soldaten


News Redaktion
Schweiz / 20.01.23 02:58

Kosovos Ministerpräsident Albin Kurti hat sich für eine Verstärkung der Swisscoy in seinem Land ausgesprochen. Kosovo ist laut ihm nicht nur auf eine Fortsetzung des Einsatzes angewiesen, sondern auch darauf, dass der Schweizer Beitrag wächst.

Kosovos Ministerpräsident Albin Kurti (links) trifft Bundesrätin Viola Amherd und Bundesrat Guy Parmelin am Weltwirtschaftsforum in Davos. (FOTO: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)
Kosovos Ministerpräsident Albin Kurti (links) trifft Bundesrätin Viola Amherd und Bundesrat Guy Parmelin am Weltwirtschaftsforum in Davos. (FOTO: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

"Mehr Schweizer Offiziere und Soldaten sind bei uns stets sehr willkommen", sagte Kurti im Interview mit CH Media vom Freitag. Kosovo sei der Schweiz "unendlich dankbar für ihr Engagement mit der Swisscoy", sagte er weiter.

Im November letzten Jahres hatte der Bundesrat angekündigt, dass er den Swisscoy-Einsatz im Kosovo um drei Jahre, bis Ende 2026, verlängern will.

Vor einer Woche sprach sich die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats ebenfalls dafür aus. Sie hatte auch beantragt, dass die Anzahl Armeeangehörige während eines Einsatzes um höchstens 30 Personen erhöht werden kann.

Gegenwärtig beträgt der Maximalbestand von Swisscoy 195 Armeeangehörige. Das Parlament muss den Einsatz bewilligen, da er länger als drei Wochen dauert und mehr als 100 Armeeangehörige umfasst. Das aktuelle Mandat läuft Ende 2023 aus.

Die Schweizer Armee engagiert sich seit 1999 mit der Swisscoy an der Kosovo-Friedensmission KFOR (englisch für Kosovo Force), der 1999 nach Beendigung des Kosovo-Krieges aufgestellten multinationalen militärischen Formation unter der Leitung der Nato.

(sda)


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