Kreditkarte gewinnt in Pandemie massiv an Bedeutung


News Redaktion
Wirtschaft / 06.05.21 09:49

Herr und Frau Schweizer bezahlen immer häufiger mit der Kreditkarte. Das ist eine der Folgen der Corona-Pandemie.

Kreditkarte gewinnt in Pandemie massiv an Bedeutung. (Archiv) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Kreditkarte gewinnt in Pandemie massiv an Bedeutung. (Archiv) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Zudem entwickelt sich kontaktloses Zahlen zum neuen Standard, wie aus dem am Donnerstag publizierten Swiss Payment Monitor der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Universität St. Gallen hervorgeht.

Die Kreditkarte ist inzwischen das umsatzstärkste Zahlungsmittel in der Schweiz: Mit ihr gäben die Menschen am meisten Geld aus, nämlich 24 Prozent ihrer Ausgaben, heisst es darin. Dahinter folgten die Rechnung (22 Prozent), die Debitkarte (21 Prozent) und das Bargeld (13 Prozent). Für die Untersuchung wurden gemäss Communiqué Ende 2020 mehr als 1400 Personen repräsentativ für die ganze Schweiz befragt.

Im Vergleich zum Vorjahr habe die Kreditkarte somit die Debitkarte von der Spitzenposition abgelöst. Dies geht vor allem auf die Zunahme von Online-Käufen seit Ausbruch der Coronapandemie zurück, wurde ZHAW-Zahlungsmittelexperte Marcel Stadelmann zitiert. Gemessen an der Anzahl Transaktionen sei das Bargeld immer noch das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel mit einem Anteil von 32 Prozent, knapp vor der Debitkarte (31 Prozent).

Der Bargeldgebrauch sei allerdings bezüglich Umsatz rund 10 Prozentpunkte und betreffend Transaktionsanzahl rund 13 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Das zeige, dass auch kleinere Beträge immer öfter bargeldlos beglichen würden. Im Durchschnitt trägt jede Schweizerin und jeder Schweizer nur noch rund 50 Franken Bargeld auf sich (-29 Prozent).

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Sulzer erhöht Prognosen für 2021
Wirtschaft

Sulzer erhöht Prognosen für 2021

Der Industriekonzern Sulzer erhöht die Finanzziele für das laufende Geschäftsjahr. Für den Auftragseingang wird neu eine Zunahme von 4 bis 6 Prozent erwartet und für den Umsatz ein Plus von 8 bis 10 Prozent.

Harri Pesonen spielt wieder für SCL Tigers
Sport

Harri Pesonen spielt wieder für SCL Tigers

Der Finne Harri Pesonen kehrt zu den SCL Tigers zurück.

Bessere Umsetzung der Dreisprachigkeit in Graubünden gefordert
Schweiz

Bessere Umsetzung der Dreisprachigkeit in Graubünden gefordert

Parlamentarische Gruppen haben in einem Manifest gefordert, dass die Sprachgesetzgebung in Graubünden besser umgesetzt wird. Romanisch und Italienisch sollen neben Deutsch konsequenter angewendet werden. Es bestehe Handlungsbedarf.

Die Slowakei fordert Polen heraus
Sport

Die Slowakei fordert Polen heraus

Polen trifft zum EM-Auftakt am Montag in St. Petersburg auf die Slowakei. Die Partie steht im Zeichen des Duells zwischen Robert Lewandowski und dem slowakischen Innenverteidiger Milan Skriniar.