Kunsthaus Zug mit Hommage auf Sammlerehepaar Kamm


News Redaktion
Regional / 26.08.21 12:00

Das Kunsthaus Zug stellt in seiner neuen Ausstellung das Sammlerpaar Christine und Peter Kamm ins Zentrum. Es zeigt rund 200 Werke aus der privaten Sammlung der Eheleute, die sich auch der Kunstförderung und dem Denkmalschutz verschrieben hatten.

Das Zuger Sammlerehepaar Christine und Peter Kamm auf Stühlen von Josef Hoffmann und der Wiener Avantgarde vor dem Kunstwerk Red Stone Ring von Richard Long. Mit dabei ist der Hund Sir Gordon. (FOTO: Nachlass Peter und Christine Kamm, Zug, © 2021, ProLitteris, Zürich, Künstler und Ottiger Fotografie Zug)
Das Zuger Sammlerehepaar Christine und Peter Kamm auf Stühlen von Josef Hoffmann und der Wiener Avantgarde vor dem Kunstwerk Red Stone Ring von Richard Long. Mit dabei ist der Hund Sir Gordon. (FOTO: Nachlass Peter und Christine Kamm, Zug, © 2021, ProLitteris, Zürich, Künstler und Ottiger Fotografie Zug)

Die Ausstellung Zeit und Raum - Hommage an Peter und Christine Kamm ist vom 29. August 2021 bis am 9. Januar 2022 zu sehen. Zum Begleitprogramm gehören auch ein Stadtspaziergang und eine Kunstreise ins Klöntal GL.

Wie das Kunsthaus Zug am Donnerstag mitteilte, hatte Peter Klamm die Leidenschaft für die Kunst von seinen Eltern Fritz und Editha Kamm-Ehrbar geerbt. Deren Privatsammlung befindet sich als Dauerleihgabe im Kunsthaus Zug und umfasst eine bedeutende Kollektion von Werken der Wiener Moderne.

Auch der 2008 verstorbene Architekt Peter Kamm und die 2019 verstorbene Kunsthistorikerin Christine Kamm sammelten Kunst. 200 Werke der Sammlung, mit der das Ehepaar in seiner Wohnung lebte, werden nun im Kunsthaus Zug gezeigt.

Zur Sammlung gehören etwa Werke des Kupferstechers und Architekten Giovanni Battista Piranesi (1720-1778), der Zeichnerin Maria von Uchatius (1882-1958) oder des Architekten und Designers Josef Hoffmann (1870-1956), aber auch des 1955 geborenen Roni Horn, des 1945 geborenen Land-Art-Künstlers Richard Long oder von Roman Signer. Der 83-jährige Schweizer Künstler wird zudem zur Finissage eine künstlerische Aktion durchführen.

Das Zuger Ehepaar habe sich auch für das regionale Kunstschaffen eingesetzt, teilte das Kunsthaus mit. Die Sammlung verbinde somit Geschichte mit Gegenwart und die weite Welt mit der Region.

Die Kamms sammelten nicht nur Kunst, sondern engagierten sich auch im Heimatschutz, in der Denkmalpflege, im Landschaftsschutz, in der Architektur und im Städtebau. Ein zur Ausstellung konzipierter Stadtspaziergang führt zu Bauten, die für das Ehepaar wichtig waren. Ihr Engagement erstreckte sich bis ins Klöntal, wo sie Kunstausstellungen unter freiem Himmel ermöglichten.

(sda)


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