Lara Gut-Behrami trotz Rückenbeschwerden überlegen


News Redaktion
Sport / 24.01.21 13:07

Lara Gut-Behrami gewinnt trotz Rückenbeschwerden überlegen den Weltcup-Super-G in Crans-Montana. Die Tessinerin siegt mit einer knappen Sekunde Vorsprung vor der Österreicherin Tamara Tippler.

Lara Gut-Behrami liess sich auch von Rückenbeschwerden nicht aufhalten (FOTO: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Lara Gut-Behrami liess sich auch von Rückenbeschwerden nicht aufhalten (FOTO: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Es war eine grosse Willensleistung, die Gut-Behrami im Super-G an den Tag legte. Noch am Samstag konnte sie sich der Teilnahme wegen den heftigen Rückenbeschwerden nicht sicher sein. Sie habe kaum laufen können, hatte die Tessinerin gesagt.

Am Sonntag aber war Gut-Behrami bereit - und wie. Mit dem klaren Erfolg sorgte sie für den perfekten Abschluss eines Renn-Wochenendes, das für sie mit dem 16. Rang in der ersten Abfahrt auch aus sportlicher Sicht alles andere als optimal begonnen hatte, an dem sie mit dem 2. Platz am Samstag aber bereits die Wende zum Guten eingeleitet hatte.

Mit ihrem Sieg untermauerte Gut-Behrami auch ihren aktuellen Nummer-1-Status im Super-G. In dieser Disziplin hatte sie schon das letzte Rennen vor zwei Wochen in St. Anton auf einem ähnlich schwierigen Kurs gewonnen. In der Super-G-Wertung baute sie als Führende ihren Vorsprung deutlich aus.

Hinter den Italienerinnen Federica Brignone und Francesca Marsaglia wurde Priska Nufer Sechste und war damit so gut wie noch nie klassiert in einem Weltcup-Rennen. Im Super-G hatte die Obwaldnerin, die am Freitag in der ersten Abfahrt Siebente war, den vor gut vier Jahren in Val dIsère erreichten 12. Platz als Bestergebnis ausgewiesen.

Corinne Suter vermochte wie in den beiden Abfahrten nicht ihre gewohnte Leistung abzurufen. Die Schwyzerin wurde Neunte und verpasste zum ersten Mal in diesem Winter im Super-G einen Podestplatz.

Eine ganz starke Leistung zeigte dagegen Noémie Kolly. Die mit der Nummer 44 gestartete Freiburgerin, die schon an den beiden Tagen zuvor in die Punkteränge gefahren war, stiess auf den 12. Platz vor und lag damit eine Position hinter der Berner Oberländerin Joana Hählen.

(sda)


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