Loch in Kasse der Stadt Sursee fällt kleiner aus


News Redaktion
Regional / 26.10.22 10:00

Die Stadt Sursee rechnet für 2023 mit einem Defizit von knapp 1 Million Franken. Vor einem Jahr hatte es noch nach einem deutlich höheren Fehlbetrag ausgesehen. Die voraussichtliche Verbesserung geht auf höhere Grundstück- und Handänderungssteuern zurück.

In der Stadt Sursee macht man sich Gedanken über die Finanzstrategie. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
In der Stadt Sursee macht man sich Gedanken über die Finanzstrategie. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Das Budget für das kommende Jahr rechnet bei einem Gesamtaufwand von 127 Millionen Franken mit einem Fehlbetrag von 0,96 Millionen Franken, wie die Stadt Sursee am Mittwoch mitteilte. Der vorjährige Finanzplan war von einem Verlust von 4,1 Millionen Franken ausgegangen.

Weil 2023 in Sursee mehr Liegenschaften den Besitzer wechseln dürften, fallen einmalige Sondereffekte bei den Sondersteuern an. Nachhaltig sei das aber nicht, hält der Stadtrat fest. Denn bereits ab 2024 steigen die jährlichen Defizite wieder auf über 4 Millionen Franken an.

Grund dafür seien einerseits steigende Kosten, die der Stadt vom Kanton auferlegten würden. Andererseits würden die Aufgaben der Stadtverwaltung immer komplexer und nähmen stetig zu. Zusätzlich belastet wird das Budget durch die Folgen des Ukraine-Kriegs: Sursee muss Geld für die Ersatzabgaben bereitstellen, weil es nicht genügend Asylplätze anbieten kann.

Weil Sursee stetig wächst, stehen auch grosse Investitionen an. In der Investitionsrechnung 2023 sowie im Aufgaben- und Finanzplan sind bis im Jahr 2026 Projekte mit Nettokosten von rund 114 Millionen Franken eingestellt. Bis im Frühling 2023 will der Stadtrat eine Finanzstrategie vorlegen. Diese soll die künftigen Möglichkeiten, Grenzen und Massnahmen aufzeigen.

(sda)


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