Lonza hat in diesem Jahr 500 neue Stellen geschaffen


News Redaktion
Wirtschaft / 02.12.22 06:05

Die Lonza betreibt in Visp VS die grössten Biopharma-Produktion in Europa. Allein im laufenden Jahr habe Lonza rund eine Milliarde Franken in Visp investiert, sagte Verwaltungsratspräsident Albert Baehni in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen.

Das Pharma-Unternehmen Lonza hat die Investitionen am Standort Visp VS in den letzten Jahren markant erhöht. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)
Das Pharma-Unternehmen Lonza hat die Investitionen am Standort Visp VS in den letzten Jahren markant erhöht. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Darüber hinaus investiere Lonza eine weitere halbe Milliarde Franken im aargauischen Stein. In den letzten zehn Jahren habe das Unternehmen die Zahl der Mitarbeitenden in Visp auf 5000 verdoppelt. Allein im laufenden Jahr seien 500 neue Stellen hinzugekommen.

Lonza zahle jährlich über 400 Millionen Franken an Löhnen und Pensionskassenbeiträgen in Visp und im Schnitt mehr als 100 Millionen Franken an lokale Drittfirmen, die der Konzern zum Ausbau benötige. Dass Lonza seit sechs Jahren keine Gewinnsteuer im Wallis zahlt, hatte im Kanton für Diskussionen gesorgt.

Baehni wies darauf hin, dass der Konzern neben den vielen neuen Stellen auch 250 Lernende am Standort Visp beschäftige. In der Schweiz gebe es wohl kein Unternehmen, das so viel investiere und neue Jobs schaffe wie die Lonza.

Lonza sei nicht irgendein Schweizer Unternehmen in einer Randregion. Der Auftrag für den Wirkstoff des Covid-Impfstoffs von Moderna habe dem Konzern einen riesigen Reputationsschub beschert und dabei geholfen, weltweit Talente anzuziehen. Für einen jungen Biochemiker oder eine junge Biologin sei die Lonza sehr attraktiv.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Orang-Utan-Weibchen im Zoo Basel nach Geburt gestorben
Schweiz

Orang-Utan-Weibchen im Zoo Basel nach Geburt gestorben

Im Zoo Basel ist am Dienstag ein Orang-Utan-Weibchen vier Tage nach der Geburt ihres Jungen überraschend gestorben. Weil das Neugeborene kaum überlebt hätte, wurde es in Absprache mit Spezialisten eingeschläfert.

Berichte:
International

Berichte: "Taxi Teheran"-Regisseur Panahi beginnt Hungerstreik

Der preisgekrönte iranische Filmregisseur Jafar Panahi soll Berichten zufolge in den Hungerstreik getreten sein. Dies berichteten Filmschaffende am Mittwochabend in den sozialen Medien unter Berufung auf Panahis Familie.

In jeder zweiten Schweizer Gemeinde sind Solaranlagen unrentabel
Schweiz

In jeder zweiten Schweizer Gemeinde sind Solaranlagen unrentabel

In jeder zweiten Schweizer Gemeinde machen Privatpersonen mit Solaranlagen auf dem Hausdach Verlust. Laut einer neuen Studie von Forschenden der Universität Bern und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich bremst das den Solarausbau in der Schweiz.

Orlow, Parity Group und von Moos erhalten den Grand Prix Kunst
Schweiz

Orlow, Parity Group und von Moos erhalten den Grand Prix Kunst

Der Künstler Uriel Orlow, die Initiative Parity Group und der Kunsthistoriker Stanislaus von Moos erhalten den Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim 2023. Das Bundesamt für Kultur verleiht die Preise auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission.