Überschwemmungen im Kanton Luzern und Hagelschäden in Nidwalden


Roman Spirig
Regional / 02.07.20 13:23

Ein heftiges Gewitter hat am Mittwochabend insbesondere Ruswil und das Luzerner Hinterland heimgesucht. Bei der Luzerner Polizei gingen innerhalb von zweieinhalb Stunden 40 Notrufe ein wegen Überflutungen. Von Hagelschäden betroffen war Nidwalden.

Ein heftiges Gewitter wütete in der Luzerner Gemeinde Ruswil. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Ein heftiges Gewitter wütete in der Luzerner Gemeinde Ruswil. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Die Notrufe, die sie zwischen 21.16 Uhr und 23.47 Uhr entgegengenommen habe, betrafen zum grössten Teil die Rottal-Gemeinde Ruswil, teilte die Luzerner Polizei am Donnerstag mit. Meldungen über überflutete Keller, Garagen und Strassenzüge kamen aber auch aus dem Hinterland, namentlich aus Luthern, Hergiswil bei Willisau, Zell, Schötz, Willisau, sowie aus Neuenkirch.

Insgesamt standen im Kanton Luzern sieben Feuerwehren im Einsatz.Die Buholzstrasse zwischen Wolhusen und Ruswil wurde gesperrt.

Von starkem Hagelschlag heimgesucht wurde der Kanton Nidwalden, insbesondere Dallenwil und die umliegenden Regionen, wie die Versicherung Axa mitteilte. Nach Begutachtung von ersten Schäden rechne sie mit etwa 800 Schadensmeldungen und einer Schadenssumme von rund 2,5 Millionen Franken. In Stans richtete sie daher ein Hagel-Drive-In ein.

(sda)


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