Luzerner Polizei setzt bereits ab 2023 zusätzliche Patrouillen ein


News Redaktion
Regional / 14.11.22 16:39

Die Reorganisation der Luzerner Polizei wird konkret: Bereits ab Anfang nächsten Jahres setzt die Polizei im ganzen Kantonsgebiet zusätzliche Patrouillen ein. Im Gegenzug werden die Dienstzeiten der Polizistinnen und Polizisten und die Öffnungszeiten der Polizeiposten angepasst.

Die Luzerner Polizei erhöht die Patrouillendichte schrittweise. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Die Luzerner Polizei erhöht die Patrouillendichte schrittweise. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Die internen Planungen seien so weit fortgeschritten, dass die Luzerner Polizei bereits ab Anfang 2023 eine erste Erhöhung der Patrouillendichte im ganzen Kantonsgebiet vornehmen und damit den politischen Auftrag umsetzen könne, teilte die Luzerner Polizei am Montag mit.

Fortlaufend und nach realisierten Personal-Aufstockungen würden in den kommenden Jahren weitergehende Erweiterungen folgen, heisst es weiter.

Das neue Patrouillenkonzept könne jedoch nur umgesetzt werden, weil die Dienstzeiten für die Polizistinnen und Polizisten angepasst sowie die Öffnungszeiten der Polizeiposten angepasst und über den ganzen Kanton hinweg harmonisiert wurden.

So sind die Hauptposten ab 2023 unter der Woche täglich, kleinere Polizeiposten künftig am Montag und Donnerstag jeweils am Nachmittag geöffnet. Diese Verschiebungen der Öffnungszeiten, vor allem der Wegfall der Öffnungszeiten der kleineren Polizeiposten am Freitag, generiere jene personellen Ressourcen, welche für den zusätzlichen Patrouillendienst am Freitagabend und an den Wochenenden benötigt würden, heisst es.

Der Kantonsrat hatte Ende Oktober die von der Regierung vorgelegte Reorganisationstrategie abgesegnet. Ziel ist es, dass die Polizistinnen und Polizisten im Kanton Luzern mehr mobile Präsenz markieren und weniger hinter dem Schalter sitzen.

Vorgesehen ist, den Personalbestand bis 2030 um 118 Stellen auf 928 Stellen zu erhöhen. Die Zahl der Polizeiposten, von denen es heute 31 gibt, wird halbiert.

(sda)


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