Luzerner Stadtrat für LGBTI-Label


News Redaktion
Regional / 20.04.21 16:00

Die Stadt Luzern soll sich als Arbeitgeberin für nicht-heterosexuelle Angestellte einsetzen und dies mit einem Label kundtun. Der Stadtrat heisst ein gemeinsames Postulat der SP, der Grünen und der GLP gut, die für Luzern einen Beitritt zum "Swiss LGBTI-Label" fordern.

Das Stadthaus in Luzern: Ein Label soll zeigen, dass dort Homosexuelle, Bisexuelle, Trandsgender und Intersexuelle als Angestellte willkommen sind. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Das Stadthaus in Luzern: Ein Label soll zeigen, dass dort Homosexuelle, Bisexuelle, Trandsgender und Intersexuelle als Angestellte willkommen sind. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Mit dem Label werden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ausgezeichnet, die eine offene und wertschätzende Kultur gegenüber der unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Identitäten ihrer Angestellten leben. Von den Gemeinden trägt bislang Zürich das Label.

Im Postulat wird erklärt, dass eine offene Unternehmenskultur sich positiv auf die Arbeitsleistung der Angestellten auswirke und Talente anziehe. Er schliesse sich dieser Einschätzung uneingeschränkt an, teilte der Stadtrat am Dienstag mit. Er stützte die Ziele des Labels und nehme deswegen das Postulat entgegen.

Wegen Corona dürfte die Stadtverwaltung indes 2021 kaum Zeit haben, die entsprechenden Arbeiten zur Erlangung des Labels zu leisten. Die Stadtregierung rechnet mit einer Arbeitsleistung von 50 bis 100 Stunden. Die Kosten für das Prozedere werden auf höchstens 10000 Franken beziffert.

Die Abkürzung LGBTI besteht aus den Anfangsbuchstaben für die englischen Bezeichnungen für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle.

(sda)


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